im norddeutschen Tieflande.
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Marienkirche 1 ), in dreischiffiger Hallenform und mit einschiffigem,gerade schliessendem Chor. Achteckige Pfeiler mit vier Bündeldiensten !der östl. Giebel mit zwei Eck- und einem höheren achteckigen Mitteltlmrm.
Trebbin in der Mark. Die Todtenkapelle, um 13-10.
Treptow a. d. 11. Die Marienkirche, 1303— 1370; drei Schiffe vongleicher Höhe; fünfseitig geschlossener Chorraum von der Breite des Mit-telschiffes; schlichte achteckige Pfeiler; Sterngewölbe; ein im Obergeschosseachteckiger Thurm, mit hoher Halle darunter, über der Mitte der Westfront.(Kugler, Kl. Sehr. 1, 712 Eig. SO f.)
Treptow a. d. T. Die Petrikirche mit Schiffen von gleicher Höhe ; dieSeitenschiffe umziehen den dreiseitigen Chorschluss; schlicht achteckigePfeiler; im Chor Sterngewölbe; ein Thurm vor der Mitte der "Westfront.(A. a. O. S. 721 Fig. 10G — IM.)
Triebsees. Die spätgotli. Kirche mit drei Schiffen von gleicher Höhe.
Usedom. Einschiffige flach gedeckte Kirche mit schmälerem, dreiseitigschliessendem Chor.
Verden. Der Dom' 2 ) (oben S. 4GG) , eine kreuzförmige Hallenkirchemit unregelmässig fünfseitigem Chorumgang der Seitenschiffe. Querschiffund Chor (letzterer .geweiht 1390) sind aus Haustein; das Schiff 1-173— 1490. llundpfeiler mit je vier Halbsäulen tragen die einfachen Kreuz-gewölbe.
Wartenlmrg im Ermlande. Die rechteckige Pfarrkirche mit westlichvorgelegtem massigem Thurm, die (Minoriten-)Klosterkirche, ebenfallseinschiffig mit schmälerem gerade geschlossenem Chor, beide aus der zwei-ten Hälfte des XIV. Jahrh.; letztere mit tlieils verstümmeltem, theils ver-zopftem Schmuck der Giebel, (v. Quast, Denkm. Heft 1 Bl. 23 Fig. 1 f.)In der Nähe grossartige Gewölbe, wohl zu den früheren Nebengebäudendes Klosters gehörig. 3 )
Wattinaiinshagen bei Güstrow. Das einschiffige Langhaus der Kirche,streng gothisch; der zum Innern gezogene Westthurm mit schönem Portalund Fensterrose.
.Werben in der Altmark. Die Johanniskirche mit drei gleich hohenund gleich langen, neben einander in drei Polygonabschnitten scliliessendenSchiffen. Der westlich vorgelegte rechteckige, im Unterbau noch roman.Thurm ist der älteste Theil: die unteren Theile der Seitenschiffmauern mitzwei vermauerten Portalresten scheinen dem Anfänge des XIV. Jahrh. zuentstammen; der westl. Theil des Langhauses mit den reichgestabten Acht-eckspfeilern wohl von 1412 , der Chor, mit übereinstimmender, aber ver-nüchterter Pfeilerbildung 14GG. (Adler I, 78 u. Bl. 43 f.) — Die ein-schiffige, im halben Sechseck geschlossene Heil. Geist-Kape 1 le mitniedrigen Nebenkapellen zwischen den, durch Flachbögen verbundenen,weit vortretenden Strebepfeilern. (Ebd. Bl. 42 Fig. G.)
Wesel. Die Matenakirche, begonnen 1429, hat niedere Seiten-schiffe, unregelmässig achteckige mit je zwei Diensten besetzte Arkaden-
1) Derselbe, S. Marien in Thorn, ebd. Sp. 323 - 326 u. Bl. 33. — Markull,C. G., der Bau der altstädter evangel. Kirche in Thorn. Mit 2 Abbild.
2) Bergmann, Leo, der Dom zu Verden. 1833.
3) Vergl. N. Preuss. Prov.-Bl. 3. Folge. 1, 30.3.
Otto, Kunst-Archäologie.
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