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1 (1868)
Entstehung
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486
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Gotliischer

Wandungen und Deckbögen derselben zeigen reiche Gliederungen ausRundstäben und Hohlkehlen; die Oeffnung wird durch stärkere und

M'.-mBrn,

l'ig;. 217

Fiij. 210.

Dom zu Cüln (nach Boisseveo).

schwächere Säulchen (al t e und j unge Pf o s t en) in mehrere (gewöhn-lich in vier) Lichter getheilt, und das Maasswerk in der Füllung bestehtaus den mannichfaltigsten Combinationen, dieaber alle auf die Motive des Kreises, des Vier-passes und Vierblattes, des Dreipasses und Drei-blattes zurückgeführt werden können. — DiePortale sind ebenfalls an dem nicht mehr ab-gestult, sondern schräg gebildeten Thüreinschlagereich profilirt: die Rundstäbe sind verkleinert,die Einkehlungen zur Aufnahme von Statuennischenartig erweitert und über letzteren statt derCapitäle Baldachine angebracht, welche Anord-nung auch in den Einkehlungen fortgeführt wird.— Wo an einfacheren Portalen (Fig. 218) dasBildwerk fehlt, bleiben die Capitäle dennoch ott"weg, was übrigens auch an den Arkadenpfeilernund Fenstern schon zuweilen der Fall ist. — Diean den Schenkeln der Giebel und Bögen ange-brachten Blätter biegen sich mit ihren Stengelnsondern kleben mit denselben an und tragen statt derAuf allen Spitzen löst sich die Bewegung212—218.)

Ffer. 2 8.

Jüterbo

Nicolaikirche v.uj (nachPnttrieh).

oft nicht mehr abfrüheren Knospe ein Blatt,in einer Kreuzblume auf. — (Vergl. Fig.