Romanische Kirchen
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Yerileil. pie Andreaskirche, einschiffig mit Apsis und westlich vor-gelegtem viereckigem Hausteinthurm ; spätroman. Ziegelbau mit wesentlichgoth. Elementen. Das Schiff, aus drei von rechteckig gegliederten Gurtengetrennten kuppelartig überwölbten Jochen bestehend; äusserlich einfacheStrebepfeiler, an der Apsis schlanke Halbsäulcn ; vor 1231. (Details beiEssenwein, Backsteinbau. Taf. 13 Eig. 1.) — Die unvollendeten West-thürme des Domes, als Ueberrest eines 1180 geweihten Baues.
Victliibbe bei Gadebusch. Ueberwülbte , rundbogige Kirche von derGrundform des gleicharmigen Kreuzes mit östlicher Apsis. Die Halbsäulcn-vorlagen der Vierung mit Trapezknäufen.
Yipperow. Rechteckige Granitkirche mit Ziegeldetails ; Uebergangsstil.
Marder bei Segeberg. Einschiffige , flach gedeckte Granitkirche mitrechteckigem, gerade geschlossenem Chor und kurzem viereckigem Thurm.Lotz 1, G13.
Maren in Meklenburg. Der Chor der Pfarrkirche, Granitbau, undder Chor der Neuen Kirche, beide viereckig und im Uebergangsstil.
M'attinaimshageu bei Güstrow. Der gerade schliessende gewölbte Chorder Kirche, Granitbau im Uebergangsstil.
M'erben bei Havelberg. Der im roman. Erdgeschosse mit einem Ton-nengewölbe versehene, schmal rechteckige Westthurm der goth. Johannis-kirche, oben im Uebergangsstil. (Adler I, 77 und Bl. 43 Eig. ß.)
Miesenblirg bei Belzig. Einschiffige, flach gedeckte Kreuzkirche mitpolygoner Apsis; Granitbau im Uebergangsstil.
Mittenburg in Meklenburg. Die Kirche um 1200—1280 im Ueber-gangsstil : das Langhaus mit drei Schiffen von gleicher Höhe, deren Pfeilermeist mit je vier Trapezknaufsäulen und dazwischen mit Diensten für dieWulsteinfassungen der Quergurte und für die Kreuzgurte besetzt sind ; derrechteckige, gerade geschlossene Chor mit späteren Sterngewölben und dreiin eine Spitzbogenblende zusammengestellten schmalen Lanzettfenstern. AmAeusseren Ecklisenen und Rundbogenfriese.
M'olkow bei Treptow a. d. R. Kleine Backsteinkirche im spätestenUebergangsstil.
Molmirsläilt bei.Magdeburg. Die jetzige Stadtkirche enthält den Kernder nach 1240 im Uebergangsstil aus Haustein gebauten Cisterzienser-Nonnenkirche. (v. Quast, in der Zeitschr. für Archäol. und Kunst 1,203—260 und Eig. 35 f.)
Zahlia bei Wittenberg. Die Kirche, eine schlicht rundbogige, flach ge-deckte, anscheinend schon frühzeitig der Seitenschiffe und der Nebenapsidendes Querhauses beraubte ursprüngliche Pfeilerbasilika mit Cliorapsis : Gra-nitbau ; das Eenstergeschoss des Langhauses und der viereckige Westthurmvon der Breite des letzteren aus Ziegeln.
/zirpen bei Lübeck. Die einschiffige, gewölbte Kirche mit polygonerApsis am einspringenden Chor und niedrigem Westthurm von derselbenBreite; Uebergangsstil. Paarweise gestellte Spitzbogenfenster; aussen Rund-und Spitzbogenfriese und deutsche Bänder. Yergl. Lotz 1, 617.
7<eh<lcnik. Der östliche Flügel des 1250 gegründeten Cisterzienser-klosters, ein Granitbau mit zwei langen Reihen kleiner Spitzbogen-fenster und am Südgiebel mit drei hohen gekuppelten Fenstern, ebenfalls