Druckschrift 
1 (1868)
Entstehung
Seite
465
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im norddeutschen Tieflande.

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Soi'lip in Angeln beim See gl. Namens. Einschiffige Kirche aus Granit-quadern mit Apsis, Säulenportal an der Nordseite und Westthurm. Vergl.L o t z 1, 5 ü 3.

Steinlah Die beiden Wcstthürme des Domes zu den Seiten des wage-recht schliessendcn Zwischenbaues im Uebergangsstil; restaurirt. ') Dieälteren Tlieile des Kreuzganges mit Hausteindctails.

Stück bei Schwerin. Der gerade seliliessende überwölbte Chor der 1 857neu erbauten Kirche im Uebergangsstil.

Sulejow bei Piotrkow in Gr. Polen. Die stattlich spätroman. Cister-zienserkirche, llausteinbau. Im Innern Säulen mit platt wulstigen Eck-blatthasen und reichen Blattwerkcapitälen; ein mit einem Giebel über-setztes rundbogiges Säulenportal.

Siissel bei Eutin. Einschiffige Granitkirche mit Apsis am einsprin-genden gewölbten Chor, welcher südlich mit einer zierlich decorirten llund-bogenthür versehen ist. Westthurm aus Ziegeln. Vergl. Lotz 1, 579.

Tangccmümlc. Die Nicolai kirc he, modernisirter, einschiffiger,fiach gedeckter Granitbau mit quadratischem Chor und spätgoth. West-thurm aus Ziegeln. An der Nordseite der Stephanskirche ein alterMauerrest mit Rundbogcnfenstern und Lisenen ; nach v. Quast vor 1 192.

Teterow unweit Güstrow. Der gerade geschlossene, gewölbte Chor derdreischiffigen goth. Kirche spitzbogig in einem edelcn Uebergangsstil.

Thelkow bei Triebsees. Einschiffige, gewölbte Granitkirche mit qua-dratischem Chor im Uebergangsstil.

Trelmifz unweit Breslau. Die 1209 geweihte Cisterzienser-Nonnen-kirche, eine kreuzförmige, gewölbte Pfeilerbasilika, ursprünglich mit dreiApsiden; Ziegelbau mit Ilausteindetails im Uebergangsstil. Unter demChor eine dreischiffige Pfeilerkrypta. In dem jüngeren, mit Strebepfeilernund Strebebögen besetzten Schiff' sind die abgestuften rechteckigen Haupt-pfeiler mit je drei Halbsäulen besetzt, die Zwischenpfeiler nur mit einer.Die Spitzbogengewölbe des Mittelschiffes sechsrippig. Das Innere ist ver-zopft. (Luchs, Stilproben. Tat'. 1 Eig. 514.)

TreilCllbrietzeil. Die Marienkirche , kreuzförmige, gewölbte Pfeiler-basilika mit Chorapsis, spitzbogig, im Uebergangsstil; Ziegel und Granit.Viereckiger spätgoth. Westthurm mit vier Giebeln und Kreuzdach. DieNicolaikirche, der vorigen ähnlich, aber schmuckvoller und mehr aus-gebildeter durchgängiger Ziegelbau, mit drei Apsiden. Die Hauptpfeilermit einer Vorlage für die Quergurte und mit Ecksäulen für die Rippen, dieZwischenpfeiler einfach ausgeeckt; über der (jetzt mit einem llolzgewölbcgeschlossenen) Vierung ein Mittelthurm. (Puttrieh, Denkm. II. SerieJüterbog. Bl. 12. Adler?, Backsteinbauwerkc. Heft 7 Bl. 70.)

Verdien bei Demmin. Das flach gedeckte Schiff der Nonnenkirche, 1 2 )dessen geschmackvoll im Uebergangsstil dccorirtcr Ostgiebel durch späterenAnhau verdeckt ist. In Westen ehemals eine Nonnenempore. Chor undThurm spätgothisch.

1) Quast, F. v., der Dom zu Stendal, in der Zeitsclir. für Arclüiol. u. Kunst I,186ISS u. Fig. 26 f.

2) Lisch, G. C. F., die Kirche zu Verdien, in den Halt. Studien VII. 2, 1U2 ff.