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1 (1868)
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Romanischer

gesicherten Hauptschiffes scheint man allerdings gescheut zu haben, wennman auch, wie bisweilen geschah, das Altarhaus mit einem Gewölbe ver-sah. Flach gedeckte Kirchen finden sich übrigens von Anfang bis zuEnde der romanischen Bauperiode.

Iig. 140. Kirche zu lluysuburg (nach Strack).

72. Das Aeussere der romanischen Basiliken ist bei aller Schlicht-heit in edler Einfachheit gehalten: je einfacher desto älter, je schmuck-voller desto jünger. Die Gliederungen am Sockel entsprechen insgemeinden Basamenten der Säulen oder Pfeiler; ebenso stimmt das Kranzgesims

Fig. 147. Langhaus zu Paulinzelle(nach v. Quast).

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Fig. 14$. Krcuzgiebel zu Frei-burg a. d. U, (nach Puttrich).

gewöhnlich mit den Kämpfern der Pfeiler des Innern überein, bestehtjedoch oft nur aus Platte und flacher Hohlkehle. Im ausgebildetenStile laufen an den Ecken und in ebenmässigen Entfernungen auchan den Wänden des Gebäudes von dem Kranzgesimse flach hervor-tretende, bandartige Mauerstreifen (Lisenen l ) senkrecht auf den

1) Ueber die Etymologie dieses altitalienischen Wortes: Otte, WörterbuchS. 74; vergl. Hübsch, altchristl. Kirchen S. 7 Anmerk. 4 u. S. 20 Anmerk. 3.Die Schreibweise mit ss ( Lissenen) ist unrichtig.