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1 (1868)
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265
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Gegenstände.

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Bock, die Goldschmiedekunst des M. A. S. 28 (Inhalt von Lief. IV. 24)besitzt der Dom zu Halberstadt ein Calefactorium aus dem XIV. Jahrh.,und auf der archäolog. Ausstellung des Vereines Arcadia in Prag imJ. 18GI. (Katalog No. 94 u. 95) waren zwei aus der dortigen Valentins-kirche stammende, zierlich aus Erz gearbeitete und theilweise vergoldeteWärmäpfel befindlich. Eine andere Gattung von Calefactorien führtDurandus (Rationale 1. 1 c. 3 n. 30) an: » Scutra, id est vasa aequalisamplitudinis in fundo et in ore ad calefaciendmn facta.«

30. Weilnvasseifoecken aus Stein oder Metall, entweder in der Formder Taufsteine (nur kleiner) oder consolenartig aus der Wand hervor-tretend, an den Kirchthüren befindlich zur symbo-lischen Reinigung der Eintretenden, erinnern andie von Eusebius, Hist. eccl. 1. 10 c. 4 n. 16als Sinnbilder der heiligen Reinigung (hpcnv v.u-{iuquio)i/ nviißolu) im Vorhofe der alten Kirche er-wähnten Becken mit lebendigem Wasser (xqijzai),in welchen sich die Eintretenden vor dem Betretender Kirche die Ftisse waschen mussten (Ovx tvövgicf ijxev uvüyvoig y.ui uidnzoig Truai xdiv t'vduv tiu-ßaiveiv uyimv.). Ueber die verschiedenen Be-nennungen der Weihwasserbecken vgl. Kreuser,Kirchenbau 1, 185. Wir nennen die romanischenWeihwassersteine auf dem Kirchhofe zu Cham-mit figürlichen Reliefs), in der Kirche zu Wechsel-burg (s. die Abbild, oben S. 206 in Fig. 84) , den wie eine Muschel

geformten in der Klo-sterkirche zu Herrenalb(Fig. 114) und die gothi-/j\ sehen im südlichen Kreuz-I arme des Cölner DomesI laus schwarzem Marmor),

| rings um den Fuss eines^ Pfeilers zwischen den Sei-tenschiffen zunächst derSacristei des Münsters zuk Ulm (abgebildet im V.

Bericht des Vereins fürH Kunst und Alterthum inUlm und Oberschwaben,» Taf. 2 [VII.]), in derKlosterkirche zu Beben-hausen, neben dem obenS. 250 angeführten Brun-nen im RegensburgerDom (abgebildet bei Gailhabaud, die Baukunst etc. Bd. III. aufTaf. 17) etc. In Beziehung auf den eines Fusses entbehrenden Granit-stein im Pfarrgarten zu Coeselitz bei Cammin in Pommern (abgebildet inder Zeitschr. für christl. Archäol. und Kunst 1,85, woher wir den

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Fig. 115. Steinbecken bei Coeselitz.

Fig. 114. 'Weihwasserstein .inder Klosterkirche zu Herren-alb. *)

*) Nach einer piitigst von HerrnFerd. v. Quast mitgetlieilten Zeich-nung.

münster (aus Granit,