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1 (1868)
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Gegenstände.

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Wien. — Spätgothische Betsäulen sind in dem katholischen Th eileDeutschlands, namentlich wo der Steinbau herrscht, fast überall häufigund von sehr verschiedenem Werthe ; wir nennen die Denksäule (Taber-nakelpfeiler) auf dem Wiener Berge; die Votivsäule vor dem Jacobsthorin liegensburg (mit vielen Statuetten und Reliefs; restaurirt) ; einen Mark-stein in Erlstätt bei Traunstein (sehr roh, aber originell) ; Abbildungenvon Betsäulen in den Thür. - Sächs. Ländern beiPuttrich, DenkmaleI. Serie Reuss Bl. S u. II. Serie Pforta Bl. 8 , Serie Halle Bl. 5 a, SerieErfurt (das Sibyllenthürmchen) Bl. 1'2.

3 . linilliieil (jnttei sacri) kommen öfter in Kirchen vor und dientenzum Schöpfen des zu den kirchlichen Handlungen erforderlichen Wassers,scheinen indess zum Theil früher vorhanden gewesen zu sein, als dasgottesdienstliche Gebäude, in welchem sie sich befinden; der Quell des(jetzt verschütteten) Brunnens im Münster zu Strassburg z. B. soll ur-

Fig. 108. Brunnen (ehemals) im Münster 7.u Strassburg (nach Gailhabaud).

sprünglich zu einem römisch-heidnischen Tempel gehört und zum Waschender Opferthiere gedient haben, und der Brunnen im Regensburger Domsoll schon das Wasser bei Erbauung des Domes selbst geliefert haben.Gewiss ist, dass dem 'Wasser der Kirchenbrunnen (z. B. dem Brunnendes heil. Kilian in der Krypta des Neumünsters zu Würzburg) oft Wun-derkräfte zugeschrieben wurden. — Bei tief stehendem Wasser ist ausserder Einfriedigung des Brunnens durch einen Steinschrein ( murgella) noch