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Symbolik der Kalifornien.
Eingehende Rücksicht auf die Maassverhältnisse der Kirchen im All-gemeinen hat v. Wieheking (Bürgerl. Baukunde; vergl. Bd. IV.) ge-nommen, und in Beziehung auf die Kirchengebäude der Stadt Danzig schonRanisch (Grund-Risse und Auff-Züge etc. 1 (i95) und nach ihm J. C.Schultz (Danzig und seine Bauwerke etc. 184G. Lief. I. Bl. ü). Er-wünschte Erleichterung solcher Zusammenstellungen und der daraus zu zie-henden mannichfaltigen Folgerungen ') bieten Hübsch (Die altcliristl.Kirchen etc.) und Adler (Mittelalterl. Backstein-Bauwerke), weil in diesenWerken sämmtliche Zeichnungen nach einem und demselben Maasstaheentworfen sind; hei Adler z. B. alle Grundrisse in '/»/, 0 , die Aufrisse indie Details in y, 10 der natürlichen Grösse. Die Zusammenstellungen,die Puttrieh (Systemat. Darstellung etc.) über die sächsischen Kirchengegeben hat, beruhen zum Theil nur auf oberflächlichen Messungen. —Ausgedehntere Betrachtungen dieser Art leiden durch den U ebelstand immeran Unsicherheit, dass bisher in den deutschen Architekturzeichnungen dieverschiedensten Werkmaasse 1 2 3 ) in Anwendung gebracht worden sind, nichtselten sogar ohne die nothwendige Hinzufügung, welches Landesmaass ge-meint ist. Der rheinische Fuss (= 3111 Millimeter) ist der verbreitetste undwäre deshalb besonders empfehlenswerth; doch hat man sich neuerlich aufArchitekten-Versammlungen für die allgemeine Einführung des französischenMetermaasscs (beiläufig = 3 F. 2 7, Z. rh. oder I */, Berl. Elle) ausgesprochen.
Anmerkung 2. Die Symbolik des Kirchenbaues'') findet sichbereits im christlichen Alterthume von Eusebius in der bei Einweihung derKirche zu Tyrus (Hist. eccl. 10, 4 n. 24—2(1) vor der versammelten Geist-lichkeit gehaltenen Rede in schöner, erbaulicher Weise fruchtbar gemacht,und zwar mit dem vollen, bei den Zuhörern vorausgesetzten Bewusstseinder freien Hineintragung des Symbolischen in die an und für sich davonganz unabhängigen Bautheile; die Absicht des Baumeisters setzt Eusebiusdagegen mit Bestimmtheit voraus, wenn er in der Beschreibung der Kirche
1) Vergl. Schnaase, in der Zeitschr. für Christi. Archäologie u. Kunst 2, 187zu Viollet-le-Duc, Dictionnaire raiso
2) Z. B. der grossh. Hessische Fuss
» Leipziger
)) Braunschweiger
» Württemberger
» Kurhessische
» Bremer " l _
» Lübecker » ( —
)i Bayerische »
» Hannoverische » I
» Römische » j
» Badische » ( __
» Schweizer
» Wiener
» Pariser
Vergl. Sclioedler, F., das Buch der Natur 10. Aufl. S. -I.
3) Vergl. Schnaase, C., Gesell, der bild. Künste IV. I , 287 ff. : Symbolik dermittelalterl. Architektur. — Kreuser, J., der christl. Kirchenbau I, 019ff. : Sym-bolik der Bauformen. — Kallenbach, (L CL, Dogmatisch - liturgisch-symbolischeAuffassung der kirchl. Baukunst. Halle ] 857. — Die Symbolik des german. Baustyls,nachgewiesen an der Nürnb. Lorenzikirelie, im Nürnberger Anzeiger 1801. No. -1.
Mine 1,
= 250 Millimeter
= 2S3
>1
= 285
»
= 280 -
»
= 297
»
= 290
))
= 291
))
= 292
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= 300
>.
= 310
))
- 321
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