Nonnenchöre.
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Gleiches gilt von dem westlichen Emporenbau in dem AugustinerstifteFredelsloh bei Eimbeck, wo nach einer Urkunde von 1155 mit dem Con-
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Fig. 29. Westlicher Nonnenchor im Münster zu Essen (nach v. Quast).
vente der Brüder ein » magnum et religiosum tororum collegiwn « vereinigtwar. 4 ) Auch mit den thüringischen Benedictinerklöstern Paulinzelle,Bürgelin, Yessera und mit Huyseburg bei Halberstadt waren Nonnen-convente verbunden, und in allen diesen Kirchen sind westliche Emporennachgewiesen; ebenso könnten die in der Kirche auf dem Petersberge beiHalle a. d. S. im Altarhause angeordneten Emporen für die in diesesAugustinerstift aufgenommenen Schwestern bestimmt gewesen sein. 1 2 )Emporen, welche sich über den ganzen Raum der Seitenschiffe erstrecken,
1) Grotef end, C. L., in: die mittelalterl. Baudenkm. Niedersachsens etc. 2, 48.
2) Lep siu s, C. P., Histor. Nachricht vom Augustiner-Kl. St. Moritz zu Naum-burg. S. 114.