S. 498, 1383. — Dez. . . . Bestimmungen der Pension für MeisterHerman.
„Item le martedi apres la S. Thomas 1383 fuit ordonne quemaistre hermät le voirie.r ait X lb de Metz de pension pour X sousde Metz si vuelt a sa vie.“ (Extr. des Reg. de la Cathedr. I, 87.) -
Wo das Glas hergestellt oder woher es bezogen wurde, lässt sichfür die Frühzeit nicht 'feststellen. Jedenfalls haben bestimmte Hüttenbestanden, welche den Glasern und Glasmalern das Material lieferten.Wenn auch in einer Wiener Urkunde aus dem Jahre 1345 *) von venedischGlas die Rede ist, so bleibt es zunächst noch fraglich, ob es sich hierum Tafelglas handelt, andererseits stand in Venedig deutsches Tafel-glas in hohem Ansehen, denn dort wurden bereits im 13. JahrhundertLastri gewöhnlichen Fensterglases im Fondaco dei Tedeschi feilgehalten.
*) Alles das glaswerich, das her zu wienn kumpt. Es sey venedisch glas odervon wann man es daselbs her bringt das nicht waldglas ist Anderswo nindert vailhaben noch verkaufen sol denn an der Rechten Stat das ist an dem hohen markt. ..Aber walt glas mag yeder vail haben vnd verkaufen wo er will.“ Und ebenso wird1360 der Standplatz für alles „glas das man von Venedig, herpringt oder von wannenman es herpringt“ angewiesen.
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