ersteren Verfahren erscheinen die Stücke schmutzig, bei letzterem zeigensie das herrliche Leuchten, welches wir an alten Fenstern bewundern.Winston machte weitere Versuche und kam zu dem Schlussergebniss, dassdas beste Verfahren darin bestehe, die bereits fertig verbleiten Felderauf der Aussenseite mit Kalk zu beschmieren. Noch befriedigender warder Erfolg, als er später den besser haftenden hydraulischen Kalk nahm,dem er etwas Ivienruss beimengte, während er die Anwendung vonTerpentin und gewöhnlicher Oelfarbe zur Herstellung der Patina, alsnicht haltbar, durchaus verwirft. Gegen eingebrannte Patina erklärtsich Winston mit aller Entschiedenheit, weil man dieselbe später, wenndie Fenster zu dunkel werden sollten, nicht entfernen kann.
Den besten Weg zur Herstellung einer richtigen Patina bieten unsdie oben angeführten Untersuchungen über die natürliche Patina, welcheuns auf die Verwendung von Kieselsäureverbindungen hinweisen.
Für die Anbringung der künstlichen Patina ist jedenfalls grosseVorsicht und tiefes Verständniss dringend erforderlich. Man mussvon Fall zu Fall urtheilen. Die Art des Glases, die Kraft undTiefe der Töne, ihre natürliche Schattirung, die Lage des Fensters, dieRücksicht auf schon vorhandene Arbeiten, alle diese Umstände müssenin Betracht gezogen werden. Dem verständnissvollen Fachmann wirdes nicht schwer fallen, das Richtige zu treffen und ohne Rücksichtnahmeauf die vielfach missbrauchten Schlagwörter die schwierige Frage in einersowohl für das Lichtbediirfniss der Kirche genügenden als auch dasästhetische Gefühl befriedigenden Weise zu lösen.
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