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Der Mysticismus.
daß wir auf allen Gebieten in voller Reaktion sind." Undweiterhin: „Ich glaube an die Reaktion, in allen Richtungen,welche dieses Wort in sich schließt. Freilich: bis wohin dieseReaktion gehen wird, das ist das Geheimniß von morgen."
Die frohlockenden Verkünder der neuen Reaktion fragennach der Ursache dieser Bewegung und finden eine merkwürdigübereinstimmende Antwort: diebesseren und gebildeteren Geisterkehren zum Glauben zurück, weil sie dahinter gekommen sind,daß die Wissenschaft sie betrogen, daß sie ihnen nicht gehalten,was sie versprochen hat. „Der Mensch dieses Jahrhunderts",sagt Melchior de Vogus^), „gewann zu sich selbst ein sehrzu entschuldigendes Vertrauen. . . Der verständige Mechanis-mus der Welt offenbarte sich ihm. . . Bei der Erklärung derDinge schloß man alles Göttliche aus. . . Wozu denn auchzweifelhaften Gründen nachgehen, da doch die Arbeit desWeltalls und des Menschen dem Physiker und Physiologenso klar wurde? . . , Das kleinste Unrecht Gottes war noch,unnöthig zu sein. Starke Geister versicherten es-und alleMittelmäßigen waren davon überzeugt. Das achtzehnte Jahr-hundert hatte die Verehrung des Verstandes eingeweiht. EinenAugenblick lang lebte man in der Trunkenheit dieses Tausend-jährigen Reiches. Dann kam die ewige Enttäuschung, dieregelmäßig wiederkehrende Zerstörung all dessen, was derMensch auf die Hohlheit seines Verstandes baut. Er mußtesich gestehen, daß . . . jenseits des Kreises der erworbenenWahrheiten der Abgrund von Unwissenheit ebenso ungeheuer,ebenso beunruhigend wiedererschien."
Charles Morice, der Theoretiker und Philosoph der Sym-bolisten, klagt fast auf jeder Seite seines Bucheslüttsraturs äs tout-ä-1 llsurs" die Wissenschaft wegen ihrerverschiedenen großen Sünden an. „Es ist bejammernswerth",
>) L. LI. äs VoKUä, a. a. O. S. XIX ff.