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1 (1892)
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Der Mysticismus.

daß wir auf allen Gebieten in voller Reaktion sind." Undweiterhin:Ich glaube an die Reaktion, in allen Richtungen,welche dieses Wort in sich schließt. Freilich: bis wohin dieseReaktion gehen wird, das ist das Geheimniß von morgen."

Die frohlockenden Verkünder der neuen Reaktion fragennach der Ursache dieser Bewegung und finden eine merkwürdigübereinstimmende Antwort: diebesseren und gebildeteren Geisterkehren zum Glauben zurück, weil sie dahinter gekommen sind,daß die Wissenschaft sie betrogen, daß sie ihnen nicht gehalten,was sie versprochen hat.Der Mensch dieses Jahrhunderts",sagt Melchior de Vogus^),gewann zu sich selbst ein sehrzu entschuldigendes Vertrauen. . . Der verständige Mechanis-mus der Welt offenbarte sich ihm. . . Bei der Erklärung derDinge schloß man alles Göttliche aus. . . Wozu denn auchzweifelhaften Gründen nachgehen, da doch die Arbeit desWeltalls und des Menschen dem Physiker und Physiologenso klar wurde? . . , Das kleinste Unrecht Gottes war noch,unnöthig zu sein. Starke Geister versicherten es-und alleMittelmäßigen waren davon überzeugt. Das achtzehnte Jahr-hundert hatte die Verehrung des Verstandes eingeweiht. EinenAugenblick lang lebte man in der Trunkenheit dieses Tausend-jährigen Reiches. Dann kam die ewige Enttäuschung, dieregelmäßig wiederkehrende Zerstörung all dessen, was derMensch auf die Hohlheit seines Verstandes baut. Er mußtesich gestehen, daß . . . jenseits des Kreises der erworbenenWahrheiten der Abgrund von Unwissenheit ebenso ungeheuer,ebenso beunruhigend wiedererschien."

Charles Morice, der Theoretiker und Philosoph der Sym-bolisten, klagt fast auf jeder Seite seines Bucheslüttsraturs äs tout-ä-1 llsurs" die Wissenschaft wegen ihrerverschiedenen großen Sünden an.Es ist bejammernswerth",

>) L. LI. äs VoKUä, a. a. O. S. XIX ff.