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Der Mysticismus.
Strophen nach, z. B. die bekannte Francesca und Paolo-Episodedes 5. Gesanges der Hölle, wenn er in „Guenevere" singt: „Indiesen schönen Garten — Kam Launcelot, sich ergehend; das istwahr; der Kuß — Mit welchem wir uns bei der Begegnung küß-ten, an diesem Frühlingstage — Ich wage kaum von der Se-ligkeit dieser Erinnerung zu sprechen." Morris überredet sich,daß er ein fahrender Sänger des dreizehnten oder vierzehntenJahrhunderts sei, und er gibt sich Mühe, alle Dinge so an-znsehen und in solcher Sprache auszudrückeu, wie er es ge-than hätte, wenn er wirklich ein Zeitgenosse Chaucers gewesenwäre. Außer dieser dichterischen Bauchrednerei, mit welcherer den Klang seiner Stimme so zu verändern sucht, daß siescheinbar aus weiter Ferne an unser Ohr tönen soll, sindnicht viel Eutartungszüge an ihm zu bemerken. Immerhinverfällt er manchmal in ausgesprochene Echolalie, z. B. inder Strophe des ka-ra-diso":
„Ok ÄlarAurot sittivA psiorious tllsrsIn glor^ ok Aolä und §1or^ ol llair^nd Alor^ ob Alorions knoo mast kuir,"wo „Alorzd' und „Alorious" in drei Versen fünfmal wieder-holt werden. Seine Emotivität hat ihn in jüngster Zeit zumAnhänger eines verschwommenen Sozialismus gemacht, der haupt-sächlich aus Mitleid und Nächstenliebe besteht und wunderlichgenug wirkt, wenn er kunstvoll in der Sprache der alten Bal-laden ausgedrückt wird.
Die Präraphaeliten haben auf das seit zwanzig Jahren her-aufgekommene Geschlecht der englischen Dichter einen großenEinfluß geübt. Alle Hysteriker, alle Entarteten haben nach Ros-setti die „dnrnosol" und die heilige Jungfrau besungen, nachSwinburne die Unzucht wider die Natur, das Verbrechen,die Hölle und den Teufel gepriesen, nach Morris im Skalden-ton und in der Weise der „Onntorbnr^ talos" geradebrecht,und wenn heute nicht die ganze englische Dichtung uugemildert