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1 (1892)
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Der Mysücismus.

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und sie haben deshalb ür den Schwachsinnigen eine großeAnziehungskraft.

Zwischen dem Denkvorgang und der Bewegung bestehtein genauer Parallelismus, der sich aus der Thatsache erklärt,daß die Ausarbeitung von Vorstellungen nichts anderes istals eine Modifikation der Ausarbeitung von Bewegungs-An-trieben. Die Bewegungs - Erscheinungen versinnlichen demLaien am deutlichsten den Mechanismus der Denkthätigkeit.Der Jdeen-Assoziation entspricht die automatische Gesellungder Muskel-Zusammenziehungeu, der Aufmerksamkeit die Koor-dination. Wie bei mangelnder Aufmerksamkeit kein verstän-diger Gedanke, so kommt bei fehlender Koordination keine zweck-mäßige Bewegung zu Stande. Dem Idiotismus des Ge-hirns ist die Lähmung, der Zwangsvorstellung und fixenIdee der Bewegnngs-Tic (unwillkürliches Zucken) gleichzu-stellen. Die Witzeleien des Schwachsinnigen sind wie fuch-telnde Lufthiebe, die Gedanken und Urtheile gesunder Gehirnewie sorgfältig dem Zwecke der Abwehr und des Angriffs an-gepaßtes Fechten. Der Mystizismus findet sein Spiegelbildin den ziel- und kraftlosen, oft Llos angedeuteten Bewegungendes greisenhaften und paralytischen Zitterns und die Ekstaseist für ein Hirnzentrum derselbe Zustand, wie ein dauernderund heftiger tonischer Krampf für einen Muskel oder eineMuskelgruppe.