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1 (1892)
Entstehung
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Der Mysticismus.

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sind*), dann denkt und spricht er in einer Reihe gänzlich un-zusammenhängender Reime; oder die Worte haben außer demGleichklang auch eine sehr entfernte und schwache Sinngemein-schaft, dann entsteht das Wortspiel. Der Unkundige ist geneigt,den reimenden und wortspielenden Schwachsinnigen witzig zunennen, und er bedenkt nicht, daß diese Art des Verkniipfensder Vorstellungen nach dem Klange der Worte den Zweck desDenkens vereitelt, da sie die Erkenntniß des wirklichen Zusam-menhanges der Erscheinungen nicht fördert, sondern von ihrentfernt. Keine Witzelei hat jemals die Entdeckung einer Wahr-heit erleichtert und wer einmal den Versuch gemacht hat, miteinem witzelnden Schwachsinnigen ein ernstes Gespräch zu

') Ein schwachsinniger Degcnerirter, dessen Krankengeschichte vr. G.Ballet erzählt, sagt: »It ^ s. mills ans gus 1s monäs est monäs. Lli-1s,i>, In eutlläärule äs Dlilun.-- (I^u Ssmuius msäisuls, 1891, S. 133.)nlilills ans,«tausend Jahre", rufen diesem Schwachsinnigen das gleich-klingende »illilam-,Mailand", ins Gedächtnis, obwohl zwischen beiden Vor-stellungen keinerlei vernünftiger Zusammenhang besteht. Ein GraphomaneJasno, den Lombroso anführt, sagt »In main ss mäus» (die Hand wirdgeführt), kommt dann auf8emuink» (Woche) zu sprechen und fährt fort,mit den gleichklingenden Wörtern 8S msus, 8smuins und mnin zu spielen.(Genie und Irrsinn, deutsche Ausgabe, S. 264.) In dem Buche einesdeutschen Graphomanen, betiteltRcmbrandt als Erzieher" (Leipzig 1890),einem Buche, das ich noch einigemale als ein Beispiel der Faselei einesSchwachsinnigen anzuführen haben werde, finde ich gleich auf den erstenSeiten folgende Wort-Zusammenstellungen nach dem Gleichklange:Sieverkünden eine Rückkehr . . . zur Einheit und Feinheit." (S. 3).Jeungeschliffener Jemand ist, desto mehr ist an ihm zu schleifen." (S. 4 .Jede rechte Bildung ist bildend, formend, schöpferisch, und also künst-lerisch." (S. 8.)Rcmbrandt war nicht nur ein protestantischer Künstler,sondern auch ein künstlerischer Protestant." (S. 14.)Sein Hundertgul-denblatt allein könnte schon als ein Tausendgüldenkraut gegen so mancher-lei Schäden . . . dienen." (S. 23.)Christus und Rcmbrandt haben. . . darin etwas Gemeinsames, daß Jener die religiöse, dieser die künst-lerische Armseligkeit die Seligkeit der Armen zn . . . Ehren bringt."(S. 25.) N. s. w.