Der MysticiSmus.
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Beine empfangen Bewegungs-Jmpnlse, die blos dem Zwecke die-nen, immer nenc Sinnes-Eindrücke von dem Gegenstände meinerAufmerksamkeit zu erhalten, durch welche die ihn betreffenden Vor-stellungen fortwährend verstärkt und vermehrt werden. Andere Per-sonen, die während dieser Zeit in meinem Sehfeld austauchen, be-merke ich nicht, den Tönen, die mein Ohr treffen, schenke ich keineBeachtung, ich höre sie vielleicht gar nicht, wenn meine Auf-merksamkeit stark genug ist, ich würde sie dagegen sofort hören,wenn sic vom Vorübergehenden ausgingen oder sich auf ihnbezögen. Das ist „die Anpassung des ganzen Organismus aneine vorherrschende Idee," von welcher Ribot spricht. Sie ist es,die uns genaue Kenntniß der Außenwelt gibt. Ohne sie würdediese Kenntniß sehr viel schwerer zu erlangen sein und sehr vielunvollkommener bleiben. Diese Anpassung wird so lange dauern,bis die Zellen, welche die Träger der vorherrschenden Ideensind, ermüden. Dann werden sie nothwendig ihre Herrschaft anandere Zellengruppen abgeben müssen und nun werden diesedie Macht erlangen, den Organismus ihren Zwecken anzupassen.
Die Fähigkeit der Jdeen-Assoziation wird also, wie wirgesehen haben, erst durch die Aufmerksamkeit zu einer vortheil-haften Eigenschaft für den Organismus und die Aufmerksam-keit ist nichts anderes als die Fähigkeit des Willens, dasAufleuchten, den Helligkeitsgrad, die Dauer und das Erlöschender Vorstellungen im Bewußtsein zu bestimmen. Je kräftigerder Wille ist, umso vollkommener können wir unfern ganzenOrganismus einer gegebenen Vorstellung anpassen, umso mehrSinneseindrücke, die zu ihrer Verdeutlichung dienen, können wiruns verschaffen, umso mehr Erinnerungsbilder durch Jdeen-Assoziatiou heranziehen, die sie ergänzen und berichtigen, um soentschiedener die Vorstellungen unterdrücken, die sie stören oderdie ihnen fremd sind, mit einem Worte umso erschöpfender undrichtiger wird unsere Kenntniß der Erscheinungen und ihreswahren Zusammenhanges sein.