Hn äs Lieds.
gestiegen. Für England sind die entsprechenden Zahlen 13nnd 26 Unzeid), für Deutschland 0,8 und 1,5 Kilo. DerAlkoholgenuß 2 ) hat sich in derselben Zeit in Deutschland (1844)von 5,45 Quart auf (1867) 6,86 Quart, in England von2,01 Liter auf 2,64 Liter, in Frankreich von 1,33 auf 4 Litervermehrt. Die Zunahme des Opium- und Haschisch-Ver-brauchs ist sogar noch ,stärker, doch haben wir uns mit ihrnicht zu beschäftigen, da unter ihr hauptsächlich blos die Völkerdes Ostens leiden, die in der Geistesbewegung der weißenMenschheit keine Nolle spielen. Zu diesen Schädlichkeitenkommt aber noch eine, die Morel nicht gekannt oder nicht be-achtet hat: der Aufenthalt in der Großstadt. Der Bewohnerder Großstadt, selbst der reichste, der vom ausbündigstenLuxus umgebene, ist fortwährend ungünstigen Einflüssen aus-
0 Rede des Schatzkanzlcrs Goschen im engl. Unterhause am II.April 1892.
-) I. Vavasseur im „Loonowists krantzais» von 1890. Sieheauch Bulletin äs Ltatistigus für 1891. Die Zahlen sind unsicher,denn sie werden von jedem Statistiker, den ich zu Rathe gezogen habe,anders angegeben. Nur die eine Thatsache der Zunahme des Alkohol-Verbrauchs geht aus allen einschlägigen Schriften mit Bestimmtheit her-vor. Außer Spiritus verbrauchte Man nach I. Köröst an gegohrenenGetränken pro Kopf der Bevölkerung:
Großbritannien. Wein. Bier und Cider.
1830—1850 . . 0,2 Gallonen ... 26 Gallonen.1880-1888 . . 0,4 „ ... 27
Frankreich.
1840—2 ... 23 „ ... 3
1870—2 ... 25 „ ... 6
Preußen.
1839
1871
13,48 Quart.17,92 „
Deutsches Reich.1872 . . .
1689/90 . .
81,7 Liter.90,3 „