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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Das armenische Königreich in Cilicicn. 41

eroberte viele Burgen; auch besiegte er oftmals die Heereder Griechen und machte viele Gefangene. Seine Herrschaf-ten erstreckten sich bis zum Meere. Von den Franken, welchenicht lange nach seinem Regierungsantritt in Syrien sichfestfttzten, wurde er sehr geehrt, weil er ihnen Hülfe gewahrtein der Bekämpfung der Türken; und Vahram berichtet, daßjene Fremdlinge dem armenischen Fürsten als Anerkennungder Dienste, welche derselbe ihnen geleistet hatte, die Titeleines Grafen und Asbed (d. i. Haupt der Reitercy) ver-liehen. Constantin zeichnete sich aber nicht bloß ans durchkriegerische Thatcn, sondern er sorgte auch für den innernWohlstand seines Landes; auch stellte er mehrere zerstörteStädte wieder her, und der Ruhm der trefflichen Regierungdes Constantinus drang, wie Vahram behauptet, bis zu denLändern jenseit des Meeres. Da er auch ein sehr frommerund gottesfürchtiger Fürst war, so wurde sein Tod durchein Zeichen angedeutet; er starb im Jahre 1100 und erhieltseine Ruhestätte neben seinem Vater Rüben in der Kirchevon Castalon ' -). Daß die Unternehmungen der ersten Kreuz-fahrer, welche im Jahre 1097 nach Syrien kamen, vonden in Cilicien angesiedclten Armeniern befördert und begün-stigt wurden, erhellt aus der Meldung der gleichzeitigenabendländischen Schriftsteller, nach welcher in der Belage-rung von Antiochien die Armenier dem Heere der KreuzfahrerLebensmittel zuführten und nach einem für die Christen glück-

14) Volirsm Liiranicle x. 2g. 2Y. Nach Wilhelm von Tyrus (X. I.) batteConstantin seinen Bruder Taxhrok zum Mitregentcn, und des LeiternTochter war die Gemahlin des Königs Balduin I. von Jerusalem sN»I-stuiirus uxorem äuxit stimm cujusäom ircdilis et cgrcgii Lrmeuio-rum xriucipis, lekroc nomine, Hni cum Iratre Lonstentino circalronrnm mourcm xraesistm Imdeimr inoxpugnalnlm mulms^ne viro-rum sorrium co^i.is, nnste, er ziro^tcr aivilierum immensiretcm ecvirinm, genti» illius Reges Nadedentur). Wgl. Gcsch. der KreuzzügeBuch II. Kar. IX. S. 34 und Lldertus Lgncnsis III. 22.