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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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530 G e sch i ch t c der K ceiizz ü g e. B u ch VHI. K a p. X VII.

Siebzehntes Kapitel.

I. §hr.

l2üs- derselben Zeit, in welcher das heilige Land die großenVerluste erlitt, welche im vorhergehenden Kapitel gemel-det worden sind, unternahm Konradin, der letzte Sprößlingdes HauseS der Hohenstaufen, seine unglückliche Heerfahrtnach Italien. Die Niederlage des jungen Königs in derSchlacht bey Tagliacozzo') und sein Tod auf dem Blut-gerüste endigten den vierjährigen Kamps der Hohenstau-fen und ihrer Partey gegen den päpstlichen Stuhl, undClemens der Vierte sah das Ziel erreicht, nach welchem seitJnnocenz dem Dritten alle Papste mit rastloser Thatigkcitgestrebt hatten. Ungestört konnte nunmehr Clemens derVierte die Errettung des heiligen Landes zum Hauptzieleseiner Bestrebungen machen, und er durfte mit vollem Rechtein dieser Angelegenheit auf die Unterstützung des KönigsKarl von Neapel und Sicilien rechnen, welcher nicht alleinzur Dankbarkeit gegen den apostolischen Stuhl verpflichtetwar, sondern auch wegen des Handels seiner Unterthanenmit Aegypten und Syrien den Verlust des heiligen Landesnicht als ein gleichgültiges Ereigniß betrachten konnte.

i) Am -z. August i2ü8- Vgl. Fr. Konradin und seine Freunde und Mit-v. Naumer, Gesch. der Hvhenst. IV. gefangenen zu Neapel hingerichtet.S. üoS. Am Lg. Qkt. irü8 wurden