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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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514 Geschichte der Krenzzüge. Buch VIII. Kap-XVI.

2. Cl,r.

12Ü7.

Sechzehntes Kapitel.

^0 wie der Eifer der abendländischen Christen für die Sachedes heiligen Landes immer mehr erkaltete, so nahm dagegendie Begeisterung der Moslims für den Kampf wider dieChristen, aufgeregt durch die Siege und Eroberungen desSultans Vibars, einen neuen Aufschwung. Wahrend imAbendlande die christliche Geistlichkeit, ermüdet durch die Geld-forderungen, welche der päpstliche Stuhl nicht nur für dieErrettung des heiligen Landes, sondern auch für die Ver-treibung der Hohenstaufen aus ihrem sicilischen Erbe häufte,ferneren Besteuerungen hartnäckig sich widersetzte, brach-ten die Moslims bereitwillig ihr Habe und Gut zum Opferfür die Sache ihres Glaubens. Der Statthalter Dschemal-eddin stiftete schon, als die Eroberung von Casarea und Ar-suf den Muth und die Zuversicht der Moslims von neuembelebt hatte, einen Verein damascenischer Männer, dessenZweck war, die Befreyung gefangener Moslims ans derchristlichen Sklaverei) zu bewirken; und der Thätigkeit diesesVereins verdankten viele saracenische Männer, Weiber undKinder ihre Freyheit, und manche saracenische Jungfrauen,welche aus der Gefangenschaft losgekauft nach Damascuszurückkehrten, anständige Versorgung *). Als im Jahre 1267

i) Makrisi zum Jahre d. H. 66z ln iceinsnä Lxrralts x. 494.