Streitigkeiten der Venctianer und Genueser im heil. Lande. 471
Fünfzehntes Kapitel.
.-^er Sultan Bibars bedrängte zwar nicht im Frühlinge desJahrs 1264 das christliche Gebiet von Syrien, dagegen wurdedas heilige Land durch die gegenseitigen Feindseligkeiten derVenetianer und Genueser beunruhigt. Die Venetjaner hat-ten in diesem Jahre, verleitet durch die falsche Nachricht,daß die Genueser eine mit vielen Maaren beladene Handels-flotte') nach Syrien gesandt hatten, ihren Admiral AndreasVaroeio beauftragt, mit fünf und fünfzig Galeen jenergenuesischen Handelsflotte uachznstellen. Da aber der ge-nuesische Admiral Simon Grill» die Fahrt nach Syrien nichtfortgesetzt, sondern in einen sicilischen Hafen sich begebenhatte, so traf Andreas Barocio i» dem Hafen von Tyrnsnur ein einziges genuesisches, mit Baumwolle beladenesSchiffs) an, dessen er sich bemächtigte, ohne Widerstand zufinden, weil Philipp von Montfort, Herr von Tyrns, dengenuesischen Schiffern gerathen hatte, sich nicht zu verthei-digen, indem er ihnen versprach, für jede» Pfennig, welchenihnen die Venctiancr rauben würden, zwey Pfennige alsErsatz aus dem venetianischen Ei'genthume zu Tyrus zugeben. Hierauf belagerte der venetiauische Admiral, unter-stützt durch Truppen, welche ihm der venetiauische Bailo zu
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2) Oiiain »avolli lanuenrium, yiia- cio. Larilioloivaai aiiii, 6 en. x. 2zi.
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