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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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650 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. XX.

Z w a n z i g si e s Kapitel.

^> 277 .*'Nie Bemühungen des Papstes Gregor des Zehnten, eineallgemeine Bewaffnung der abendländischen Christenheit zurBekämpfung der Saracenen in Syrien zu Stande zu brin-gen, würden, da sie ohne Erfolg bliebe», die syrischen Chri-sten in große Gefahr gebracht haben, wenn nach dem Todedes Sultans Bibars die Herrschaft über Aegypten und Sy-rien in die Hände eines kräftigen Fürsten gekommen wäre.Malek as Said Berkel) aber, der Sohn und Nachfolger desfurchtbaren Bibars, war eben so unthatiz und kraftlos, alsunverständig und unbesonnen. So lange der SchatzmeisterBedreddin Bilik ihm zur Seite stand, erlitten Ordnung undGehorsam in seinem Reiche keine Störung; als aber diesertreue Diener sehr bald entweder eines natürlichen Todes starboder nach andern Nachrichten durch Gift getödtet wurde:so überließ sich Malek as Said seinen thorichten Launen, kränktedie alten verdienten Emire, die Waffengefährten seines Vatersdadurch, daß er geringere und jüngere Männer ihnen vor-zog, und ließ sogar die beyden angesehensten Emire, Sankoralaschkar, den vertrauten Freund des Sultans Bibars, undBaisari verhaften. Obgleich der junge Sultan diesen beydenEmire» sehr bald ihre Freyheit wiedergab, so entfernte erdadurch nicht die schlimme Wirkung jenes unüberlegten Ver-fahrens; und die Emire vereinigten sich mit derselben Bereit,