VrrkHung des Waffenstillstandes durch die Christen. 719
Zweyundzwanzigsteö Kapitel.
>Do wie der Sultan Kalavun in den Unterhandlungen so-°wohl mit den Königen von Aragonien und Sicilien als mitden Genueser», von welchen in dem vorhergehenden Kapitelberichtet worden ist, Gelegenheit hatte, aufs neue die Ueber,zeugung zu gewinnen, daß die abendländischen Christen dieVortheile, welche der Handel mit den saracenischen Landerngewahrte, höher achteten alS das Verdienst und den Ruhmdes Kampfes wider die Feinde ihres Glaubens; eben soboten ihm die Bemühungen des Papstes Nikolaus des Vier-ten, eine allgemeine Kreuzfahrt zu bewirken, einen hinläng-lichen Beweggrund dar, der christlichen Herrschaft in Syrienbaldigst ein Ende zu machen; und die syrischen Christen be-schleunigten durch unbesonnene Verletzung des Friedens dengänzlichen Verlust deö heiligen Landes
r) Die Quellen für die Geschichteder Begebenheiten, welche in demnachfolgenden Kapitel behandelt wer-den, sind, außer den morgenländischenNachrichten dcS Abulfeda und Abul-faradsch und den Auszügen von Rei-naud, so wie dem Berichte deck Ma-rinuS SanutuS (in den Sevreli, liäe-lium cruors läb. III. l?3rs XU. 03 p.Si. L2. p. 2ZO — 2Z2) und den Mel-dungen der Chroniken des Wilhelmvon NangiS (in O'Lcirerx Spicileg.
M III.1, des Ptolemaeus Lucensis (»!-«cor. eccles. XXlll. 2 Z— az>, bel) iVIn-ratori XI. p. Hg6. Ilg7, des Io»Hannes von Winterthur (in Lccarüccorpore Iiislor. meäii aevi -p. I. p.1761 — 1763), des Hermann Corner(In I. 6. corporis iiisrorioc
ineäii 3evi r. I), und des JohannesIperius (in Läm. IVlarkcne ec I 7 rs.Vur3,xl lrlie». 3ircc>Iocor. -p. III),so wie des Oirronicoir egnestris or-Lini» reutonioi (in ^utonU IVIac-
!. ChkHy».