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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Bemühungen einzeliice Männer für das heil. Land. 7 d 7

wandte einen großen Theil seines Lebens auf die Erfor-schung der Verhältnisse der Völker und Reiche des Morgen-landes und Abendlandes und benutzte die ausgebreitetenund gründlichen Kenntnisse, welche er aus Büchern, aufmehrmaligen Reisen nach Cypeni, Armenien, dem heiligenLande und Aegypten, so wie nach Flandern und andern Ge-genden, und wahrend eines vieljährigen Aufenthaltes in Ro-mainen gesammelt hatte, zur Entwerfung und umsichtigenBegründung eines Plans für die Wiederervberung des hei-ligen Landes, welchen er dem Papste Johannes dem Zwey-undzwanzigsten am 24. September ig2i in zwey Bändennebst vier Karten vom Mittelländischen Meere, den sämmt-lichen Küstenländern desselben, dem heiligen Lande und Aegyp-ten überreichte*^). Dem Plane des Sanuti lag die Au-

rcxui uomiue inailis xoiltistvatustilulum xciieavir. Der tu dieser Er-zählung erwähnte Sanctius kann keinanderer sevn als der nachhcrige Kö-nig Sanctius iv. von Casttlien (seiti2gg), der Sohn dcS Königs AlfonSlx) des Weisen, und es ist daherstatt Ilisxaill Itl-xis klarer zu sehen:Liexaui liegis stlius.

i6l) lAariili Sauuti Sccrela Ilste-lium vruois x. I Z. Da das Werkdes Marino Sanuti in drei) Büchergctheiltist, und er seiner Aussage nachnur zwey Bücher (äuos libros, guo-rum u»us cooi-crrus erat äe rubeo,aller vero ste oroeeo > dem Papsteüberreichte: so ist es wahrscheinlich,daß bep diesem Exemplar daö dritteBuch, welches die Geschichte und Be-schreibung deS heiligen Landes ent-hält, fehlte. Ueberhaupt scheinen diedrev Handschriften, nach welchen

der Text der Secreta ststeliuiu orireisin IZongarsii geeris vei per Israii-00s 1. ii herauSgegeben worden ist,eine spätere und erweiterte, nur a»wenigen Stellen etwas abgekürzteBearbeitung des Werks zu enthal-ten. Eine Handschrift desselben, wel-che jetzt in der venclianischen Ablhei-lung des k. k. Hof- und Staatsar-chivs zu Wien aufbcwahrt wird (ausrig Blättern tu I-'oiio bestehend), un-terscheidet sich von dem Bongars'schenTexte durch erhebliche Abweichungenund ist besonders in dem dritten Bu-che viel kürzer und unvollständiger.Auch fehlten die von Bongarstus ausder Handschrift der Bibliothek vonPaul Petau mitgetheilten Pläne vonJerusalem und Ptolemaiü in demExemplare, welches Sanuti dem Pap-ste Johannes xxii. übcrgatz, so wiedagegen die Petavische Handschrift

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