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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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725
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Kliegseiklätung des S. Kalamin wider die Christen. 725

Nach dem Berichte der arabischen Geschichtschreiber war'Kalavnn zwar langst entschlossen, den ersten Vorwand, wel-cher ihm dargeboten würde, zu benutzen, um den Krieg widerdie syrischen Christen zu erneuern und die Vernichtung ihrerHerrschaft zu vollenden; er versammelte aber dennoch, alser die Kunde erhielt von der Verletzung des Friedens, welchedie Christen begangen hatten, seine Emire und Rechtsgelehr-

nal blick, aber, obgleich der Potestatvon AkerS und die Höchsten der Stadtder Meinung der Ritterorden beytra-ten, daliey, daß er lieber sterbenwollte, alb seinen Willen dazu geben,daß man der Heiden Zorn alsowende, dag man ibn'n Christen sende."Diese Halsstarrigkeit deS Legate»brachte eine so heftige Eährung indem Volke von Ptolemais hervor, dagdie Könige von Cvpsrn und Armeniennur mit Mühe den Legaten gegenMißhandlungen schichten; gleichwohlbestandder Psaff Neides voll" wi-der den Rath der bevden Könige dar-auf,die Boten deS SultanS zu ge-vahen. " Er beschiel, die Meister derdrei) Ritterorden, jeden mit acht derBesten seines Ordens, zu stch, verlangtevon ihnen die Auslieferung der sara-cenischcn Botschafter und sprach, alsdieselbe verweigert wurde, indem erseinen Stab in die Hand nahm unddis Insel auf sein Haupt setzte, denBan» Sanct PeterS, deS PapsteS, derCardinäle und aller Bischöfe, so wiedie Acht Gottes über alle diejenigenaus, welche ungehorsam wider seinGebot stch finden ließen: woraufderselbe Wutreich, " alS der Grimmdes Volks von Akers noch heftiger alszuvor wider ihn fich äußerte, in derNacht heimlich Ptolemais verließ undnach Rom zurückkehrte (Kap. g,y411 S. gmgoz, vgl. Kap. qzz S.

-l>8>. Der angedrohte Bann hatte je-doch die Wirkung, daß sowohl diebeyden Könige von Cvrern und Ar-menien, als dis Meister der drey Or-den und der Potestat und die Höch-sten von Ptolemais sich entschlossen,die von dem Sultan geforderte Ge-nugthuung abzulehncn und die Ge-sandten zu entlassen, zu großem Ver-druss der Gemeinde Ler Siadn ,,Ovman die Polen der Heiden sah vonbannen scheiden mit unvcrrichtenCnd: sie wunden die Hand' die Chri-sten allgemein, bepbe groß und klein "u. s. w. tKap. 42agzg S.4034°ü).Daß der Sultan, nachdem seine erstenBotschafter die schlimmste Behand-lung erfahren batten, zum zweptenMale eine Gesandtschaft nach Ptole-mais habe abgehen lassen, ist nichtsehr glaublich. Oie morgenläudischenNachrichten erwähnen keiner Gesandt-schaft des Sultans, durch welche vonden Christen Genugibuung für dieVerletzung des Waffenstillstandes ge-fordert worden sev. Ucberhaupt istdie ganze obige Erzählung des Otto-kar von Horneck mehr poetisch alshistorisch. So wenig der päpstlicheLegat Nikolaus ein Cardinal war unddamals heimlich aus Ptolemais ent-wich , eben so wenig waren damalsdie Könige von Cypern und Arme-nien in Ptolemais anwesend. S.unten Anm. , 8 .

i. Cbr.

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