Vertrag der Genueser m. d. Sultan Kalavun. 715
er einmal wider den Sultan von Aegypten gestritten hatte,den Krieg noch ferner forksetzen zu können, und bot zuerst,wie oben berichtet worden ist"), den syrischen Christen seineHülfe an, welche wegen deS erneuerten Waffenstillstandesnicht angenommen wurde. Er begab sich hierauf nach Ar»menien und verabredete daselbst einen für die Gemeindevon Genua vorteilhaften Handelsvertrag"). Mittlerweilemieteten die Bürger und Kaufleute von Caffa am schwarzenMeere auf Antrieb des genuesischen ConsulS Paulinus einigegenuesische Schiffe, welche dahin Kaufleute gebracht hatten,um nach der Stadt Tripolis, von deren Belagerung dieKunde nach Caffa gelangt war, eine Schar von Bogenschü-tzen und Geld zur Unterstützung der bedrängten Stadtzu überbringen, und erwählten den Consul Paulinus zumAnführer dieser Unternehmung. Zu der Zeit aber, als dieseSchiffe an der syrischen Küste ankamen, lag Tripolis bereitsin Trümmern; und da Paulinus hörte, daß BenedictuS Za-charias in einem armenischen Hafen sich befände, so begaber sich dahin und vermochte jenen Schiffshauptmann, mitihm zu einem Streifzuge nach den westlichen Küsten vonKleinasien sich zu vereinigen "). Auf diesem Streifzuge er-oberten sie ein saracenisches Handelsschiff, welches von Alex-andrien kam, nach heftigem Kampfe, erschlugen einen Theilder Kaufleule und Seefahrer, welche auf demselben sich be-
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68) Oollecti« «speris (ärsclinnL)rex milliduL et dslistariis. ^nuLl.Oeu. 1. 0 .
99) ^unrls» 6euu«»e«» t. v.
86) S. 706.
87) Ocrlloquio ksbuo cum Anto-nio HUo kexis Seouls yui uuxrerüecesserat, rmxetravic al) eo ^irocommuui 7»uuue <^ucmä.im /unäi-oum» Ljui Luerat uxoris ^uonäsm6ui1e1mi Ltrejaxorci sive Salvatici,et 9UOä Iiomiue« Isnure possentssceuäore in l'urcli^m »um «ui»