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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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705
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Verlust von Tripolis.

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waren, eine schonungslose Rache geübt; nicht nur die christ-lichen Priester und Mönche, welche in der Stadt noch ange-lroffen wurden, sondern auch alle erwachsene Männer wur-den gelobtet, und die Weiber und Kinder als Sklaven weg-geführt Getrieben durch wilde Rachsucht gingen dieSaraceuen auf ihren Rossen schwimmend nach der Insel desheiligen Nikolaus, welche an der westlichen Seite des Hafensvon Tripolis lag, über, mordeten die christlichen Männer,welche in der dortigen Kirche des heiligen Thomas Schutzgesucht hatte», und theilre» unter sich die Weiber und Kin-der; und Abulfeda, welcher nach einigen Tagen diese Inselbesuchte, fand sie ganz mir Leichnamen der erschlagenenChristen bedeckt, und den Geruch, welchen die umher liegen-den Leichen verbreiteten, so unerträglich, daß kein Menschdaselbst anszudanern vermochte"). Die Beute, welche dieMoslims in der eroberten Stadt fanden, war nach demZeugnisse der morgenländischen Schriftsteller unermeßlich").

Auf solche Weise wurde Tripolis am 27. Aprilnach einer Belagerung von neun und Zwanzig Tagen vonden Saracenen erobert, nachdem die Christen daselbst seit

§7) ^.bulkeüae anu. mosl. und1. 0. Makrisi bev Nei-naud a. a. O.

§g) ^bulieäL 1. c.

59) Makrisi und ^.bulksr»?. 6. a.O. Nach Matthäus von Westmlnstcr

insuper er couremxrum uomiuislegu Llrrlsri (8o1äanus) xer civilL-tem äesrructam itä cauci.is eiuorumImagines sancrorum jrrssic rrabi.

60) An einem Dienstage d. 4. Nebiel achte 6 gg. ^.dulleäa a. a. O. über«einsiimmenv mit Marinus SanuruS

vn. Band.

p. 2Zo. der exütome beNi saori 1. 0.und den aunaiibus Oenueus. 596.Nach Abulfaradsch (a. a. O.) amEnde des Monats Nisan im JahreDer Griechen 1600, d. t. des Aprils1289. Nach der Erzählung des

ainpl. i'. V. x. 759) wurde Tripolisdem Sultan von einigen ruchlosenChristen verrathen: Soläauu^ ir^bzt-lonis l'ripoiim eivitari.'m (cum) qui-busäckm clvibus ejusäem Luiro loe-äere ^roäirioiralL viribus suis e^-xloravir (exxußuLvit).

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N. Chr.

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