706 Geschichte der Kreuzzüge. BuchVIH. Kap.XXI.
2. er,«.
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dem zehnten Tage deS JuniuS noy ") fast hundert undachtzig Jahre") geherrscht hatten. So wie BibarS mitder Stadt Antiochien verfahren war, also verfuhr Kalavunauch mit Tripolis; die Stadt wurde, damit es den Christennicht wieder möglich seyn möchte, daselbst festen Fuß zu ge.winnen, dem Erdboden gleich gemacht"); und dasselbeSchicksal traf die fünf Meilen entlegene Burg Nephin, welcheeinige Tage nach der Erstürmung von Tripolis für die Frey-lassung einiger wenigen gefangenen Christen dem Sultanüberliefert wurde. Dagegen ließ Kalavun auf dem Pilger-berge eine neue Stadt des Namens Tripolis erbauen ").
Der König Heinrich von Cypern und Jerusalem, wel-cher in der Zeit, in welcher Tripolis verloren wurde, zuPtolemais sich befand, fürchtete mit Recht, daß der Sultanvon Aegypten den Beystand, welchen die Ritterschaft vonPiolemaiS den Tripolitanern geleistet hatte, als eine Ver-letzung des Waffenstillstandes betrachten und durch Feindselig-keiten ahnden würde. Obgleich der genuesische Admiral Ve-nedictuS Zacharias, nachdem er die Flüchtlinge von Tripolisin Sicherheit gebracht hatte, mit seiner Flotte von Cypernnach Tyrus und Ptolemais sich begab und seine Hülfe densyrischen Christen antrug"), so knüpfte der König Heinrichdennoch mit dem Sultan Kalavun Unterhandlungen an,durch welche er die Erneuerung des Waffenstillstandes fürzwey Jahre erlangte, worauf er im August des Jahrs 1289
61) Eesch. der Kreuzzügs Buch II.S. r>o.
6-) Hundert und fünf und achtzigarabische Mondjahrs und einige Mo-nate nach Abulfeda 1. o. x. ga.
6z) ^.nnal. tSenuens. und Mat-tlraen» Westinonask. I- a. Dtlarin.San. x, »Zo. loräani kiiirolucoa I. o.
^.bulkcäa 1. o. p, go. ^dulkarag.Ollron. S)'r. x. Z84.
64) In I000 vooato Mons xcregri-nns gni nno tanlnin rniiiiar! äistata mari. Marin. Sannt, und loräaniolrion. I. 0. lieber den Pilgerberg s.Eesch. der Kreuzz. Buch 11 . L. -so-6z) ^nnale« 6enuen». I. 0.