704 Geschichte der Krcuzzüge. BuchVIII. Kap.XXI.
2 ^ zehnhundert Moslims theils mit der Untergrabung der Mauer,theils mit dem Werfen des griechischen Feuers beschäftigt").Die Vormauer") winde von dem Heere des Sultans er-obert, bald auch der Thnnn des Bischofs ungeachtet derStarke seiner Mauer zur Hälfte niedergeworfen, und dieScharen des Sultans fingen an in die Stadt einzudringen.Die Christen verlheidigten sich zwar mit rühmlicher Tapfer-keit noch bis zur neunten Stunde des Tages, und die Hospi-taliter trieben die Saracenen, welche von der Seite desMeers der Stadl sich zu bemächtigen suchten, zurück, er-schlugen ihrer viele und jagten andere in das Meer; endlichaber wurden die Saracenen Herren der ganzen Mauer, undden Christen blieb keine andere Rettung als die Flucht").Die genuesischen Schiffe sowohl als die übrige» Fahrzeuge,welche in dem Hafen sich befanden, nahmen zwar so viele derflüchtigen Männer, Weiber und Kinder auf, als sie fassenkonnten, und brachten sie nach Cypern"); eine große Zahlder unglücklichen Einwohner von Tripolis war jedoch deinSchwerte der Saracenen preisgegeben. Da in dem blutigenKampfe des Tages, an welchem Tripolis in die Gewalt desSultans fiel und sieben taufend Christen tapfer streitend disMärlyrerpalme erlangten"), auch der Verlust der Saracc-nen beträchtlich gewesen war " > so wurde wider die Chri-sten, welche der Willkühr ihrer ergrimmten Feinde überlassen
Zr) Makrifl bey Ncinaud ?. Z62.
dani 61ironicon in Rainald! annal.eccles. ad a. 1239 ÜZ.
Z4) .^nnaics Oennens. I. o. x Z96.^.dulkaraA. 6liron. x. 534, vgl.IVIarin. Sannt x. 250. Nach der Le»bensbeschreibung deü Sulranü Kala-vmr (Silvesrre de Sac^ in den Poli-
ces et Lxtraits de8 MannserltZ ds1a RilrliorN. dn Ro;r l'. XI. i>. 41. 47.Neinaud x». 562 Slnm. 2) versuchteBertram von Gibelet, zu Meere zuentfliehen, eö erging ihm aber wiedem Pharao, d. i. er ertrank imMeere.
55) Marin. Saunt. und lordaniOinon. 1. c.
56) ^liuliara^. LRron. S/r. 1. e.