582 Geschichte der Kre u zz >', ge. Buch VIII. K c> p. XVII.
^270^ König Philipp von Frankreich auf die Bitte des AbteS Mat-thias von St. Denps und des Ritters Simon von Nesle,welchen von dem Könige Ludwig die Verwaltung des Reichswar übertragen worden, schon vor seiner Abfahrt von Tuniszur Rückkehr in sein Königreich sich entschlossen hatte 'und der König Thibaut von Navarra an einem Fieber, vonwelchem er schon im Hafen von Tunis war befallen wor-den, gefährlich krank war: so wurde in einer Deralhung,welche die Könige von Frankreich und Siechen mit den Ba-
-s.Nov.roncn zu Trapani am 25. November, dem Feste der heiligenCatharina, hielten, ohne erheblichen Widerspruch der Beschlußgefaßt, die Kreuzfahrt auf drey Jahre zu verschieben; unddie anwesenden Könige und Barone verpflichteten sich durch
I>atav. (IVknratorr VIH) 7. 754.Der Bischof von Langreü rettete sich»ach Peter oon Condct auf einerBarke (revincttts tnniaa gn.iw ackimtanäum) mit Einem Knappen (ar-migoro), sein großes Schiff ging mitTausend Mann unter! in gna navi,fügt Peter von Condet hinzu, »criir
Nach Wilhelm von Nangis war einfür den König von Frankreich gebau,teS starkes und trefflich eingerichtetesSchiff, das Thor der Freude (Uoriavanäii) genannt, die Ursache desUnglückes der übrigen Schiffe: itaünctn äiadoUao, nt aroälttir, air-Ctimgnagnc korcltatnr, gnoü omniumsibi occnrrenrium xullooatrlx etcausa uaukragii exlstebal. MancheSchiffe wurden »ach Tunis verschla-gen, die Pilger fanden aber daselbst,wie Wilhelm von Nangis versichert,gastfreundliche Aufnahme. Nach demForlseyer des Matthäus Paris (aü a.1271 1» ,vo7) verlor der König vonSicilten in diesem Sturme fast seine
ganze Flotte, so wie alles Geld, wel>chcS er von dem Königs von Tunisempfangen hatte, und nach de» ge-nuesischen Annalen (Muratvri TV VI.I>. tM) übte er gegen die verunglück-ten genuesischen Schiffe das Sirand-recht, indem er sich auf eine Verord-nung des Königs Wilhelm berief undder Einwendung der Genueser, dagvertragsmäßig in seinem Reiche gegenGenueser, welche Schiffbruch erlittenhätten, das Strandrccht nicht in An»Wendung gebracht werden dürste, keinGehör gab. Nach Villani (lad VII. a.Zg) : per luoltl sl üissc vi:o ciu (derSturm) avouno per Io poccatc üe'Lristiaul et xerciio Iiavoauo katloaccorcko 00' Laraoiui 1-or cnpiäigia
Auch Ebn Feraih erwähnt der Zer-störung der christlichen Schiffe durcheinen Sturm, vgl. Kap. XVIII. An-merk. 7. S. Z89.
>L 7 ) 6 uil. sie dlang. I. c.