Abfahrt der Pilger von der Küste von Africa. 581
rückgebliebenen armen Pilger zu besorgen, etwas länger ver-weilt hakte
Da über die fernem Unternehmungen der Kreuzfahrernoch nichts war bestimmt worden, so wurden die Pilger-schiffe angewiesen, in den sicilischen Hafen Trapani oder Pa-lermo sich zu versammeln, wo über die weitere Vollziehungdieser Kreuzfahrt entschieden werden sollte. Die Schiffe, aufwelchen die Könige und ihr Gefolge, so wie diejenigen, aufwelchen die vornehmen Barone sich befanden, gelangten zwarschon am zweyten und dritten Tage der Fahrt nach Tra-pani " 5); djx übrigen Schiffe aber wurden in der Nachtvom Sonnabende auf den Sonntag von einem furchtbaren Novbr.'Sturme überfallen, vierzehn große Pilgerschiffe außer sehrvielen kleinen Fahrzeugen wurden von der Gewalt diesesSturms zerstört, fast vier Tausend Pilger und viele Pferdeund andere Lasithiere ertranken in den Wellen, und die mei-sten der Kreuzfahrer, welche aus dieser Gefahr sich retteten,kamen so krank und ermattet nach Trapani, daß sie zu wei-tern Unternehmungen weder Kraft noch Mnth in sich fühl-ten Umer diesen Umstande», und da überdies der
IZ 4 ) kclri (io Oonäelo kpier.IVlsttiioenm r>- 66 g. Noch dev
Erzählung englischerChroniken lllenr.cto Iv!>/gin.on in HogerSorixt. Tlngl. x. 2458 und 'lVaileriIlcmingiorel in Orte Laripi. ^ngl."v. II. n. Wg) geschah gleichwohl dieEinschiffung mit solcher Uebereilung,dag mehr als zwephunkcrt Män-ner zurückgclassen wurden. Der eng-lische Prinz Eduard, welcher nachder afrikanischen Küste erst gekom-men war, nachdem der Vertragschon geschlossen war, erbarmte sichdieser Pilger, welche schreyend undwehklagend am User standen, holt«
selbst sie nach und nach In einemKahne und brachte sie auf die Schiffe.
izz) Der König von SIcilien kam
nach Trapani am Frcytage um Mit-ternacht, LerKönig Philipp am Sonn,abend um dis neunte Stunde, Verist
dolotirio äio Verreiste orrre Icsrrrmxurrliaslioiris d. Illori,e virxrriis —go. Jan. 1271) 1 . o.
rz6) verr. cie Lonäeto I. a. z>. 668-66g und 6nii. sie Ilong. p. §22. §2Z,Vgl. Hugo Plagon p. 744. illorrork