580 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap.XVII
ander,, Botschaftern nach Tunis, um der feyerlichen Eides,leistung, durch welche der König von Tunis und dessenSohn zur gewissenhaften Erfüllung des geschlossenenVertrages sich verpflichteten, beyzuwohnen und die Urkundedes Friedens, welche von drcy vornehmen Moslims unter-schrieben wurde, in Empfang zu nehmen. Auch von denchristlichen Fürsten und Baronen wurde der Vertrag imBeyseyn der Bischöfe, Priester und Mönche durch eine fcyer-liche Anerkennung bekräftigt " 2 ).
Nachdem die christlichen Könige diesen vorlheilhastenFrieden geschlossen halten, so beeilten sie sich, die Einschif-fung ihres Heeres zu bewirken, wobey die Saracenen, welchenach Beendigung des Kriegs mit ihren bisherigen Feindenin einen friedlichen Verkehr traten und ans Neugier und desHandels wegen das christliche Lager besuchten'^), Hülfeund Veystand leistete»; worauf zahlreiche bewaffnete Scha-ren das Heer der Pilger auf seinem Rückzüge von Carthagozu dem Hafen von Tunis begleiteten und gegen feindliche>8.N°v.Angriffe umher streifender Araber beschützten. Am Dienstagnach St. Martin vereinigte sich der König Philipp wiedermit seiner Gemahlin, welche wie die übrigen vornehmenFrauen auf dem Schiffe zurückgeblieben war; am folgenden^.Nov.Tage schifften die übrigen Pilger, welche zu dem Heere desKönigs von Frankreich gehörten, sich ein, und am Morgen-o.Nov.des Donnerstags ging die Flotte unter Segel. Bald her-nach verließ auch der König von Sicilien mit seiner Flottedie afrikanische Küste, wo er, um die Einschiffung der zu-
äe>o I. c. x. 668. Das Allerheili-genfesi (i. Nov.) fiel im 2- 1270 aufeinen Sonnabend.
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