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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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572 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap.XV II.

wurde auch bcy dem Eintritte des Herbstes nicht gemildert,und der Mangel an frischen und gesunden Nahrungsmittelndauerte fort. Die Siege, welche gewonnen wurden, gewähr-ten keine dauernde Vortheile, weil die Saracenen in ent-scheidende Kämpfe nicht sich einließen, sondern »nr die Chri-sten in ihrem Lager neckten und, sobald die Kreuzfahrerwider sie rannte», die Flucht ergriffen, um ani folgendenTage ihre Neckereycn zu erneuen. Selbst die Eroberungvon Tunis, welche zwar nicht schwierig zu sey» schien,konnte nicht als ein erheblicher Gewinn betrachtet werden,da das Land unfruchtbar, und außerdem die kostbare Unter-haltung einer zahlreichen Besatzung norhweudig war, wenndiese von feindseligen Völkern umgebene Stadt behauptetwerden sollte "b). Indem die Könige diese Umstände er-wogen, waren sie nur verlegen um einen schicklichen Vor-wand für die Abbrechung eines Kriegs, welcher von demKönige Ludwig mehr ans frommem Eifer als aus Rücksichtauf den Nutzen seines Reiches oder des heiligen Landes warunternommen worden. Dieser Verlegenheit der Könige machteein Ende die Erscheinung eines von dem Könige von Tunisgesandten Botschafters, welcher an das Lager der Pilgerherankam, durch Zeichen zu erkennen gab, daß er Anträgezu machen hätte, nnd als hierauf ein der arabischen Sprachekundiger Ritter*^) zu ihm gesandt wurde, das Ansuchendes Königs von Tunis um Frieden vorbrachte; denn denSaracenen war um so mehr an der baldigen Beendigungdes Kriegs gelegen, als sie nicht nur fürchteten, die StadlTunis gegen die Belagerung des zahlreichen und rapfernHeerS der Pilger nicht mir Erfolg vertheidigen zu können.

iig) Alle diese Erwägungen nmchle ny) «x miliiN»,.-,

der König Philipp »ach Wilhelm von gul Nnxinri» ,Vr-liil:u>n ii»eMgcIi»eNgngis p. Z2,. ec Illgirovarur. (Mit. Ue dlmlj;. l. c.