Unterhandlungen mit dem Könige von Tunis. 573
sondern auch in gleicher Weise wie die Kreuzfahrer durch'verheerende Krankheiten heimgesucht wurden. Daher wurdeim Lager der Pilger erzählt, daß wahrend dieses Kriegesder König von Tunis aus Furcht vor Ansteckung niemalsin seinem Heere gesehen worden wäre, sondern in Höhlensich verborgen gehalten hatte
In der Berathung, zu welcher die christlichen Könige,nachdem ihnen der Antrag des saracenischen Botschafterswar kund gethan worden, ihre Barone beriefen, wurdenzwey verschiedene Meinungen aufgestellt. Die meisten Ba-rone riethen, das Friedensgesuch des saracenischen Königsabzulehneu, dagegen Tunis zu erobern, und wenn man derEinwohner so viele als möglich getöotet und die reiche Beute,welche zu erwarten wäre, sich angecignet haben wurde, dieseStadt zu zerstören. Die Könige Karl von SiciÜen undThibaut von Navarra dagegen unterstützten mit Lebhaftig-keit die Meinung, daß es rathsamer wäre, für eine ansehn-liche Geldsumme und andere Vortheile dem Könige von Tunisden erbetenen Frieden zu gewahren; und diese Meinungsiegte zu großem Verdrnfse der Ritter und übrigen geringenPilger, welche gehofft hatten, durch die Plünderung vonTunis sich zu bereichern. Ihr Unwille richtete sich vornehm-lich gegen den König Karl von Sicilien, indem sie behaup-teten, daß derselbe in der eigennützigen Absicht, den jährli-chen Zins, welchen in früherer Zeit der König von Tunisder Krone Sicilien bezahlt hatte, wiederhcrzusicllen, denVortheil der Pilger hinderte
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Wilhelm von Nangis, nachdemer erzählt Hai, wie die geringen Pil-ger wider den König von Siciliengemurrr hätten, in der Meinung, dagdurch ihn der bessere Nach caonsi-
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Ct,r.
1270.