570 Geschichte der Kreuzzüge. B n ch VIII. K a p. XVII.
^o^Oristamme erhoben worden, zog das ganze Heer in treff-licher Ordnung und mit frohem Mulhe unter dem Schalleder Trompeten den Feinden entgegen. Die Saracenen strik-ten auch in diesem Kampfe eben so zaghaft und unent-schlossen als in den frühern Kämpfen; sie vermochten esnicht, den Angriff der christlichen Scharen zu ertragen, flohenzu ihrem Lager und wagten es nicht, dasselbe zu vertheidi-geu, sondern setzten ihre Flucht fort, indem sie ihre Zeltemit Allem, was darin sich befand, zurückließen. Hieraufließ der König Philipp mit kluger Vorsicht einen Heerbe-fehl verkündigen, durch welchen den christlichen Streitern esauf das strengste untersagt wurde, ihre Scharen zu verlassenund mit der Plünderung des feindlichen Lagers sich anfzu-halten, bevor der Kampf völlig beendigt wäre. Das Heerder Pilger zog also, ohne sich zu verweile», mitten durch dasLager der Saracenen, verfolgte die Feinde so lange, bis die-selben auf die Höhen und in die Schluchten des benachbar-ten Gebirges sich retteten, wo fernere Verfolgung unmöglichwar. Dann führten die drey christlichen Könige ihre Scha-ren zu dem verlassenen saracenischen Lager und gaben das-selbe der Plünderung preis; die Pilger erbeuteten daselbstbeträchtliche Vorräthe von Mehl und Brod und Geräthschaf-ten aller Art, so wie viele Ochsen und Widder, erwürgtendie kranken Moslims, welche sie in den Zelten antrafen,zündeten die Zelte an und warfen in die Flammen die Leich-name der erwürgten Ungläubigen, welche sie in große Hau-fen zusammengebracht hatte»""). Nach diesem wiederum
n4) Wilhelm von Nangls bemerkt,indem er die Verbrennung der Leich-name der Saracenen erzählt: ^rrotlviäenres slii, moittlum ju^aluAL xetierunt. rumia iiitliKnatio-H 13 ir.r LueoenLi, Luxer mortuorum
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