Bedrängnisse und Kämpfe der Pilger. 569
Fahrzeuge, welche in dem See sich befanden, wurden er-^obert oder versenkt, und die christlichen Schiffe beherrschtenden ganzen See dergestalt, daß den Saracenen in ihremLager keine andere Verbindung mit der Stadt Tunis übrigblieb, als auf dem langen Umwege um das Ufer desSees
In dieser Lage der Dinge entschloß- sich der König vonTunis endlich, eine entscheidende Schlacht zu wagen, umder Gefahr, in welcher seine Hauptstadt schwebte, ein Endezu machen ' ^). Nachdem er alle seine Screitkräfte verei-nigt hatte n2), ließ er eines Tages bald nach dem Auf-gange der Sonne seine zahlreichen Scharen gegen daS Lagerder Pilger bey Carthago vorrücken und in einer weiten Aus-dehnung in der Ebene sich verbreiten. Sobald die ansge-stellten christlichen Wächter durch den Ruf: zu den Waffen,die Annäherung der Feinde verkündigten, so waffnetcn sichdie Könige von Frankreich, Sicilien und Navarra, und alleübrigen Pilgerfürsten, und stellten ihre Scharen in einerSchlachtordnung, welche in der Länge fast einer Meile sichausdehnte, den Feinden entgegen, ordneten hierauf die ver-schiedenen Heerabtheilungcn unter die Paniere der Führer,wiesen jeder Hccrabthcilung ihre Ncihefolge im Kampfe anund übertrugen dem Grafen Peter von Alenyon, dem Bru-der des Königs von Frankreich, die Bewachung des Lagersund der znrückbleibenden Kranken mit seiner eigenen Scharund der Miliz des Hospitals. Alsdann wurden nach ge-wohnter Weise die Armbrustschützen zu Fuß und zu Pferdevor dem übrigen Heere ausgestellt, und nachdem die heilige
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