568 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap.XVH.
^272*- Während am Donnerstage' vor dem Feste Maria Ge-
4. Sepr. him der König von Sicilien in Folge jenes Beschlusses damitbeschäftigt war, Schiffe in den See bringen zu lassen, kamendie Saracenen wieder in großer Zahl und in besser geord-neten Scharen als jemals zuvor heran. Der König vonSicilien ordnete sogleich sein Heer und ließ auch die fran-zösischen Barone auffordern, sich zu waffnen; worauf zuerstder Graf Robert von Artois mit seiner Schar wider dieUngläubigen rannte. Bald wurde der Kampf allgemein,und da die Saracenen nicht mit ausdauerndem Muthe strit-ten, so gewannen die Pilger den Sieg zwar nicht ohne Ver-lust, doch ohne große Anstrengung, und das Schlachtfeldwurde in der Ausdehnung von einer halben Meile mit denLeichnamen der Ungläubigen bedeckt, welche auf der Fluchterschlagen wurden; viele andere ertranken in dem See, wohinsie flohen, in der Hoffnung, daselbst ihre Schiffe zu finden,welche aber schon sich entfernt halten. Die Pilger beklag-ten den Verlust des Admirals Arnulph von Conrscrrant undmehrerer anderer Ritter *os). Nach diesem mißlungenenVersuche der Saracenen, den See zu behaupten, wurden dieSchiffe der Pilger ohne Schwierigkeit in bas Wasser "O)gebracht und mit Armbrusischntzen besetzt; alle saracenischen
von Sicilien In den See bringen ließ,nicht aber der hölzernen Burg, wel-che nach Wilhelm von NangiS nichtzu Stande kam, weil mittlerweile derFriede geschlossen wurde.
log) I'crr. Uc vunllct» (In seineman de» Schatzmeister zu Senlis andemselben Tage, an welchem diesesGefecht vorfiel, Nie fovie ,,nte imti-vitalem P. iVlariae virginis in as-etriz inxttl Oartitttginem, geschriebe-nen Briefe! I. c. Wilhelm von Nan-giS gedenkt dieses Gefechtes nicht.
Sehr übertreibend sagt Peter vonCondet: aestimsut aligui Sareoenostam oeoisos grmm submersvA viraa
riniilAciiia miilia. Auch Makrisi er-wähnt dieses Gefechts (bey Neinaudr- 5ig) als eines furchtbaren Kam-pfes, welcher in der Mitte des Mo-harrem üSy ldcr i;. Moharrem diesesJahrs war der 4. Sept. 1072) Stallfand, und in welchem von beichenSeiten Viele gctödtei wurden.
110! Kcsaio guo iiigeni», saat Wil-helm von NangiS p. 5>g.