Bedrängnisse und Kämpfe der Pilger. 567
wenigen Tagen aber rächte der König von Sicilien an den^A^Ungläubigen den Tod jener Ritter. Denn als die Sarace-nen wiederum in so zahlreichen Scharen, daß sie die ganzeEbene bedeckten, andrangen und durch furchtbares Getöseihrer Pauken und Trompeten die Christen zu schrecken mein-ten, kam der König von Sicilien den kämpfenden Pilgernzn rechter Zeit zu Hülfe, übersiel die Saraceneu von derSeite mit gewaltigem Ungestüm und lockte sie durch ver-stellte Flucht in einen Hinterhalt, wo sie umringt und ihrerfast drey Tausend erschlagen wurden; viele andere Sarace-nen stürzten sich in verwirrter Flucht in das Meer, oderfielen, weil der vom Winde aufgeregte Sand ihnen in dieAugen getrieben wurde und es ihnen unmöglich machte, znsehen, was vor ihnen war, in die Brunnen und in andereGruben, welche sie selbst in der Absicht, die Christen da-durch in Schaden zu bringen, ausgehöhlt hatten
Da den Saracenen vermittelst des Sees, welcher ihrLager von der Stadt Tunis trennte, alle Bedürfnisse aufeine leichte Weise zugeführt werden konnten: so wurdestneinem Kriegsrathe, zu welchem die Könige von Frankreichund Sicilien ihre Barone versammelten, beschlossen, dieFeinde dieses wichtigen Vorlhcils zu berauben. Um diesesVorhaben auszuführen wurde nicht nur bestimmt, daß Fahr-zeuge verschiedener Art'°^) über die schmale Erdzunge in denSee gebracht werden sollten, sondern es wurde auch der Baueiner Burg von Holz am Ufer dieses Sees angeordnet undvon dem Könige Philipp seinem geschickten Kriegsbaumeisterübertragen
Iioso et tredbiattäo 60 ' pieäi ile' 62 -V2U1, taoeano movere xolvere 2lveino» onöe Iseea a' Oristiani grün-tljssiwa noju et molestirr.
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log) 6uU. <Ie AuriT. P. §13. 5kA.Peter von Condet (a. a. O.) erwähntzwar der Schiffe, welche der König