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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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550 Geschichte der Kreuzzüge. Duch VIU. Kap.XVH.

Erlaubniß nachsuchen, ihm ein Geschenk von zwanzig Fäs-sern des besten griechischen Weins zu überreichen. Ludwigaber nahm dieses Geschenk nicht an und ließ weder denVurgvogt noch die übrigen Abgeordneten der Einwohner vonCagliari, welche ihm dieses Geschenk überbringen sollten, vorsich, sondern empfahl ihnen nur die kranken Pilger, welchezurückblieben, zu gastfreundlicher Behandlungi5.2»l. Am Dienstage vor dem Feste des heiligen Arnulphusging die Pilgcrstotte unter Segel und langte am nachstfol-17. Jul. genden Donnerstage um die neunte Stunde in dem Meer-busen von Tunis an; worauf Ludwig sogleich seinen AdmiralFlorent de Varennes aussandte, um über die Befestigungendes Hafens und die Schiffe, welche am Eingänge desselbengesehen wurden, Erkundigung einzuziehen. Der Admiral aberüberschritt seinen Auftrag, nahm zwey der vor dem Hafenliegenden Schiffe, welche nicht bemannt waren, in Besitzund verschonte nur diejenigen Fahrzeuge, welche er als Han-delsschiffe erkannte, ging dann mit seinen Leuten auf derErdzunge, durch welche ein schmaler Eingang in den Seevon Tunis führtan das Land, machte sich dadurchzum Herrn des Hafens und ließ den König, indem er ihm

§ 5 ) 6uN. äe tfltanx. x. 887 , 58 g,Zu Cagliart blieben als krank Phi-lipp, Bruder dcS Grafen von Den-dome, der Kapellan Johann von Eor-beutl und mehr als hundert anderePilger, für deren Pflege der Königzwey Beamte (Ouitetmum DritoiiemOsriarium etknaunom cte ^utiergeu-vüla I-ortarium) zurücklieg, Uetriäe Oonäeto ex-istota x. 664. 66Z.

47 ) Der See von Tunis, genannt1 e Uocal, hat in einer länglichen Ge-stalt einen Umfang von ungefährzwanzig englischen Meilen. Der ge-genwärtige Hafen von Tunis befin-

det fich an der Eolctte, welche zurrechten Seite des Eingangs in denSee liegt. 7 'tromas IVIaegitl accauurob runis (Dnnäou 1816. 8 ) p. 586r. Die Entfernung der Stadt Tu-nis von dem eben erwähnten See(Untrer» d. I. Ualrr, das Meer) beträgtnach Ltropii Diarium (i>. 6) 12,002Schritte. Peter von Condet (ä'^clierxL^iaileg. D. III. zi. 667) bezeichnetdiesen See als guoääam etaguaau-luiu guoä protouäitur usgue propal-nnicium. Dgl. die bcyllsgenbeKarteder Gegend von Tunis. -