551
Fahrt nach Tunis.
meldete, was geschehen war, um Unterstützung bitten. Lud-Her-wig, welcher sehr ungehalten war über das eigenmächtigeVerfahren des Admirals, befragte durch feinen Kammcrherrndie Barone um ihre Meinung, und nach langem Streite,indem einige der Meinung waren, daß man dem Admiral,um ihm die Behauptung des eingenommenen Postens mög-lich zu machen, Verstärkung senden, andere, daß man ihnzurnckrufen müsse, wurde endlich entschieden, daß Peter vonEvreur") und der Meister der Bogenschützen zu dem Admi-ral sich begeben und nach dem Befunde der Umstande ihn ent-weder durch eine hinlängliche Zahl von Serjanteu verstärkenoder zu der Flotte zurückbringen sollten. Als sie hierauf mitdem Admiral zurückkehrten, so erhob sich ein heftiges Ge-murrs unter den geringen Pilgern, welche es mißbilligten,daß ein bereits errungener Vortheil ohne einen andern Grund,als weil der Admiral nicht nach dem Willen des Königsverfahren war, aufgegeben wurde; und die Unzufriedenheit. dieser Pilger wurde noch gesteigert, als sie in der Frühe des 13. Julandern Tages"), an welchem Ludwig mit seinem ganzenHeere zu landen beschlossen hatte, bemerkten, daß die Gegendam Hafen mit einer großen Zahl saracenischer Krieger zuPferde und zu Fuß sich füllte, und daher fürchteten, daßnunmehr die Landung sehr schwierig und gefahrvoll seynwürde. Diese Besorgniß ging jedoch nicht in Erfüllung;denn als die Pilgerflvtte sich näherte, und das königliche
48) Krater Petrus Ldroicensis HeyPeter von Condet, riüUxxus äo Lxlisbei, Wilhelm von NangiS. Sehr hef-tig tadelte nach Peter von Condet dasVerfahren des Admirals der RitterReginald von PrccigiN) (äe rrisoen-nirrao)» gni äixit.: Oominc, si vul-tib hnoä guilidet 52Li.it äo se me-lius gnoä poterit, rwu restar uisi
gniliket äesecnäat et eaxnut terramuki voluerit.
4g) Lr.it gutem clies Veneris Lu5 esto 8. ^runlxlii guanäo Lrsuei26. oocupaucium xortum cie uavidurexlerunt. Ouil. cle I>l2UA. ZgZ.Vgl. Liüstolu. 3. Luäovici Lcl IVlat-tiiscum in <1'6x>ioi1.
1'. UI. p. 664.