Fuhrt »ach Sardinien. 543
gingen in der Frühe des folgenden Tages unter Segel und ^o.^'gelangten am folgenden Freytage in den Meerbusen bespül-Löwen ^), welchen sie nicht ohne Besorgnisse und Gefahrwegen der stürmischen Beschaffenheit dieses Meers durch,schnitten ; sic gelangten hierauf in ein ruhiges Meer, inwelchem ihre Fahrt bis zum Abende des Sonntags durchs. 2 ul.kein Mißgeschick gestört wurde. Um Mitternacht aber er-hob sich ein heftiger Sturm, welcher die Pilger sowohlals die Schiffer in große Angst brachte; und als die Hef-tigkeit des Sturms am Morgen des folgenden Montags 6 Jur.nicht sich beruhigt hatte, so ließ der König vier Messenfeyern, um die Hülfe Gottes zu erbitten. Um die dritteTagesstunde legte sich zwar der Sturm; die Pilger wurdenaber bald durch andere Besorgnisse gequält; denn nicht nurgebrach es ihnen an frischem Wasser, sondern sie faßtenauch den Argwohn, daß ihre genuesischen Schiffer absicht-lich einen falschen Weg eingeschlagen hätten, weil die Sageging, daß eine königliche Galee wahrend des letzten Sturmsnach der Küste der Varbarey wäre gelenkt worden, undweil nach der Meinung der Pilger der sardinische HafenCagliari, das erste Ziel ihrer Fahrt, nicht so entfernt war,daß derselbe bey der bisherigen Richtung des Windes nichtlängst hätte erreicht werden können. Die Schiffer rechtfer-tigten sich jedoch gegen diesen Argwohn, indem sie demKönige auf einer Weltcharte^) die Lage von Cagliari zeig-ten; gleichwohl entsagten viele Pilger und selbst der PrinzPhilipp erst dann ihrem Argwohn, als am andern Morgen, 7 . Jul-
Z4) Seouls (jetzt Oolke än. äo spiritu suncto, et Quarta xro
L.ion), yrrocl Ictco, setzt Wilhelm von auiinadus üäelium äolunctoruin.NangiÜ ( x. Z83) hinzu, sie ruiiieu- Ouil. äo NanZ. 1. o.xmur, ynoä senrxer esc asxeriiin,
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