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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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526 Geschichte der Krcuzzüge. V u ch VIII. K a p. XVI.

Königs Ludwig von Frankreich, als des Königs Jakob vonAragom'en, welcher damals ebenfalls das Kreuz genommenhatte, die baldige Ankunft großer Pilgerheere zur Errettungdes heiligen Landes erwarten ließen. Gleichwohl lehnte Vi-barS die Anträge des Königs Hugo nicht ab, ertheilte aberden Abgeordneten, welche er nach Cypern sandte, die An-weisung, dem Könige in keiner Hinsicht eine besondere Ehr-erbietung zu beweisen, sondern in den Unterhandlungen gegenihn ganz wie gegen einen ihres gleichen sich zu benehmen.Daher verlangten die Gesandten des Sultans, unter welchenwiederum Mohieddin sich befand, bey der Audienz für sicheinen eben so hohen Sitz als der Thron, auf welchem derKönig saß, und sie äußerten einen heftige» Unwillen, alsnicht der König selbst, sondern einer seiner Rache aus ihrenHänden den Entwurf der Urkunde des Vertrags in Empfangnahm 32). Die Anmaßung, mit welcher diese Gesandten inCypern auftraten, wird von Mohieddin selbst in folgenderMeldung geschildert:Bey unserer ersten Audienz saß derKönig auf einem erhöhten Sitze und schien uns mit Gering-schätzung behandeln zu wollen; als Muselmänner konntenwir jedoch eine solche Beleidigung nicht dulden, wir stiegenalso zu ihm heran und begannen die Unterredung. Als derKönig über verschiedene Gegenstände in einem empfindlichenTone sprach, so antwortete ich ihm in demselben Tone.Plötzlich warf er auf mich einen zornigen Blick und ließmir durch den Dolmetscher sagen, daß ich hinter mich sehenmöchte, und als ich mein Gesicht umwandte, so erblickte ichdie Truppen des Königs in Schlachtordnung ausgestellt aufdem Platze vor dem Schlosse, und der Dolmetscher machtemich aufmerksam auf die große Zahl und die kriegerische

ss) Makrisi bey Neinaud r- Z>a.