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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Unterhandlungen d. K. Hugo III. v. Cypern mitd. S. BibarS. 525

werke zu erspähen. Auch war er gegenwärtig bey den Un-terhandlungen. Da Bocmund bemerkte, daß wir in der Ur-kunde des Vertrags ihm den Titel eines Fürsten als unpas-send nach dem Verluste von Antiochien nicht gegeben, undihn nur Grafen von Tripolis genannt hatten, so wurde ersehr ungehalten, und als ich ihm erklärte, daß der Titeleines Fürsten von Antiochien nur dem Sultan gebührte, sorichtete er nach seinen Truppen einen Blick, welcher unSmit Furcht und Angst erfüllte. Hierauf gab mir der Sul-tan mir seinem Fuße ein Zeichen, um mir anzudeuten, daßich den Widerspruch nicht fortsetzen sollte, und es wurdealso der Titel eines Fürsten nach dem Namen Boemund indie Urkunde eingetragen. Als wir nach der gegenseitigenBeschwörung des Vertrags zurückkehrten, so konnte der Sul-tan des Lachens über dieses Abenteuer sich nicht enthalten,indem er alle Fürsten und Grafen der Erde zum Teufelwünschte

Bald hernach machte auch der König Hugo der Drittevon Cypern, welcher im Jahre 1267 nach dem Tode desKönigs Hugo deS Zweyten, seines Vetters^), die cyprischeKrone ererbt hatte, dem Sultan Bibars Friedensanträge,jedoch nur in Beziehung auf Cypern, nicht auf das König-reich Jerusalem; denn für die syrischen Länder, welche ihmmit der Krone von Cypern zugefallen waren, wollte er sichdurch keinen Vertrag binden, weil die Rüstungen sowohl des

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Bey den abendländischen Geschicht-schreibern findet sich eben so wenigeine Erwähnung dieses Vertrages/als der nachfolgenden Unterhandltin,gen des Königs Hugo von Cupernmir dem Sultan BibarS.

37) Hugo III. war der Sohn deSPrinzen Heinrich/ SohnS deS Für-

sten Boemund IV. von Antiochien,und der Isabelle/ einer Tochter deSKönigs Hugo 1. von Cupern undSchwester des Königs Heinrich vonCupern, dessen Sohn der König Hu-go 11. gewesen war. Hugo II. undHugo III. waren also trairc!, aiut-

lij.

i. Chri2bL.