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Der Ausdruck der Gemüthsbewegungen bei dem Menschen und den Thieren
Entstehung
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Cap. 7.

Herabziehen der Mundwinkel.

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irgend ein melancholischer Gedanke durch das Gehirn zieht, eineeben wahrnehmbare Herabziehung der Mundwinkel oder ein leichtesErheben der inneren Enden der Augenbrauen eintritt, oder daß selbstbeide Bewegungen combinirt werden, und unmittelbar darauf einleichtes Erfüllen der Augen mit Thränen erfolgt. Ein Zug von Nerven-kraft wird mehreren gewohnten Canälen entlang fortgeleitet und ruftauf jedem Punkte, wo der Wille nicht durch lange Gewohnheit be-deutende Gewalt des Eingreifens erlangt hat, eine Wirkung hervor.Die oben erwähnten Thätigkeiten können als rudimentäre Spuren derSchreianfälle betrachtet werden, welche während der frühesten Kind-heit so häufig und so anhaltend sind. In diesem Falle, wie in vielenanderen, sind allerdings die Vermittlungsglieder wunderbar, welche beider Erzeugung der verschiedenen Ausdrucksformen im menschlichenGesicht Ursache und Wirkung mit einander verbinden; sie erklärenuns die Bedeutung gewisser Bewegungen, welche wir unwillkürlichund unbewußt ausführen, so oft gewisse vorübergehende Erregungendurch unsere Seele ziehen.