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Der Ausdruck der Gemüthsbewegungen bei dem Menschen und den Thieren
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Cap. 4.

Aufrichten der Hautanhänge.

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Zustande und mit drohenden Geberden fahren sie, den Mund weitgeöffnet, auf einander los. Aus seiner reichen Erfahrung zieht Mr. Wemden Schluß, daß das Aufrichten der Federn viel mehr durch denZorn als durch Furcht verursacht wird. Als Beispiel führt er einenBastard-Goldfinken von sehr zorniger Disposition an, welcher, wennsich ihm der Diener zu sehr näherte, im Augenblicke die Erscheinungeiner Kugel von Federn annahm. Er glaubt, daß , wenn Vögel er-schreckt werden, sie der allgemeinen Kegel nach ihre sämmtlichen

Schwan, welcher einen Eindringling; tortjagt..Nach der Natur gez. von Mr. Wood.

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Federn dicht andrücken; die hierdurch eintretende Verminderung ihrerGröße ist häufig staunenerregend. Sobald sie sich von der Furchtoder der Überraschung erholen, ist das erste, was sie vornehmen, ihreFedern aufzuschütteln. Die besten Beispiele von diesem Andrückender Federn, welche Mr. Weih beobachtet hat, bieten die Wachtelund der Wellenpapagei dar 15 . Eine solche Handlungsweise ist beidiesen Vögeln daraus verständlich, daß sie gewöhnt sind, in Gefahrsich entweder platt auf den Boden zu ducken oder bewegungslos aufeinem Zweige zu sitzen, um der Entdeckung zu entgehen. Obgleich

15 Melopsittacus undnlntus s. eine Schilderung seiner Lebensweise beiGould, Handbook of Birds of Australia. 1SG5, Vol. II, p. 82.