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3 (1828)
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müssen wir sie als schwache, wirkungslose Nachlautederselben, oder in sofern als verfehlt erkennen, als sie,was Vorwurf des dramatischen Dichters, den Men-schen nach innen führen.

Abgesehen von dem Roman aller Romane, Wil-helm Meister, mit seiner universellen Bedeutung, indem Alles sich zum Spiegelbilde höheren Lebens sym-bolisch gestaltet; abgesehen von Göthe's anderen Ro-manen, die sich in ihrer hohen Eigenthümlichkeitdurchaus nicht mit anderen ähnlich geformten Wer-ken in Beziehung bringen lassen; abgesehen endlichauch von dem kolossalen Torso: Heinrich von Ofter-dingen, des Friedrich von Hardenberg, dessen Vor-wurf nichts Anderes als die ganze Welt, als allesLeben und Wissen: finden wir nirgends als in TiecksNovellen die epische Form schicklich und meisterhaftangewendet. Diese drei hochbedeutsamen Männerstehen in ihren Werken ä la Iiautoui- des Lebens, be-herrschen ihr Zeitalter, und es wird wohl manchem Ein-sichtigen aus denselben die Idee einer allgemeinen hö-heren Erkenntniß des Lebens, eines neuen, dauern-den goldenen Zeitalters der Poesie, Einigem Stre?bens in ihrem Reiche.

Folgerung des Besprochenen stehe hier als Hypo-these , die wir an anderem Orte Gelegenheit nehmenwerden nachdrucksvoller durchzuführen: daß das mehroder minder unbeholfene poetische Streben, der Mit»

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