Kopfe, um sich mn Renzo's Thun und Treiben be-kümmern zu können; schien er sich darum zu beküm-mern, so war die Ursache ein sonderbarer Zusammen-fluß von Umständen, demzufolge der arme Mensch,ohne es zu wollen, ja ohne es zu wissen, ohne esjemals zu erfahren, mit einem feinen, unsichtbarenFaden an jene großen Dinge festgesponnen war.
Siebenundzwanzigstes Kapitel.
Wir haben schon des Krieges gedacht, der damalswegen der Erbfolge in den Staaten des Herzogs Mn-cens Gonzaga, des zweiten seines Namens, herrschte;es geschah aber flüchtig und wir konnten die, jetzt zumVerstandniß unserer Geschichte nöthigen, näherenNotizen noch nicht geben. Es sind Dinge, die derGeschichtskundige kennt; da wir aber im Gefühle un-serer selbst voraussetzen müssen, daß dieses Werk nurUnkundigen 'zu Gesichte kommt, so sagen wir hier da-von, so viel znm Ueberblick genügt.
Wiewirbereits crwahnten,hatte,nachdemTode jenesHerzogs,der ihm nachstverwandte Karl Gonzaga, Ober-haupt einer nach Frankreich verpflanzten Nebenlinieund Herr der Hcrzogthümer Nevcrs und Rhetel, von