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3 (1828)
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beharrt, als der dritte Glockenschlag ertönte. Wievecabredetcrmaßen setzten sich beide in Bewegung undgingen hinaus. Es begehrte weder der eine noch be-theuerte der andere: ihre Mienen sprachen.Gehnun," sagte der Mönch wieder,geh, sey gefaßtauf ein Opfer, sey bereit, Gott zu preisen, welcherErfolg auch immer Deinem Suchen werde. Und wieer auch immer sey, komm und gieb mir Nachricht,wir wollen ihn vereint preisen." Ohne weitere Wor-te trennten sie sich; der Eine ging zurück, wo er her-kam , der Andere wanderte der Kirche zu, die kaumeinen Fuß breit fern stand.

Sechsunddreißigstes Kapitel.

Wer hatte wohl noch vor wenigen Stunden Ren-zo'n sagen mögen, daß in einer so fürchterlichen Nach-forschung, in den zweifelhaftesten, entscheidendstenAugenblicken, sein Herz zwischen Luzien und DonNodrigo getheilt seyn könne? Und doch war es so;jene Gestalt drängte sich in alle.lieben oder gräßlichenBilder, die Hoffnung oder Furcht ihm abwechselndauf seinem Wege vorführten; die am Fuße jenesBettes vernommenen Worte mischten sich unter dieJa's und Nein's, die sein Gemüth bestürmten und