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Nachfüßler; die Form des Romans und der Novelle,wie sie aus halben Ansichten von Göthe's und ande-rer Dichter Werke der Art, mehr oder minder ge-fällig, vielfach entstanden; die epische Form überhaupt,wie sie jetzt im Allgemeinen gehandhabt wird, ist kln-sorm. Tritt der Roman oder die Novelle in Reiheund Glied der Legion anspruchlos unterhalten wol-lender, sittenschildernd nützlicher, so entzieht er sichkunstgerechter Kritik; macht aber sein innerer Werthhöhere aschetische Ansprüche, so wird er, düs in ihmkundgewordene Talent sey noch so erfreuend und be-deutsam, unbeschadet des Nutzens, den er in gewis-ser Beschränkung stiftet, als formlos, Ein Schicksal ha-ben mit inhaltloser Form, wird im Strome der Zeitversinken.
Betrachten wir die unter so verschiedenen Zeiiver-haltnissen entstandenen epischen Dichterwerke frühe-rer Jahrhunderte, so finden wir in allen, seit Dante,die musterhafteste epische Form, finden in allen denMenschen außer sich wirkend dargestellt, dasLeben in Massen aufgegriffen und diese Massen, denAnforderungen der höheren Kunst gemäß, symbolischdurch die den Dichter begeisternd anregende Grund-idee verbunden. Halten wir die in unserem Zeitalterder überall vorherrschenden Philosophie entstandenenepischen Dichtungen gegen jene Muster der Vorzeit,deren Grundmotivcn als solche uns fremdartig: soIII. B b