Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
398
Einzelbild herunterladen
 

39L

das andere, was weiß ich alles haben, die Achselnzu zucken, die Nase zu rümpfen, zu sagen:Die istes? Nach so vielen Erwartungen und Reden ließ sichetwas anderes erwarten! Was ist denn weiter an ihr?Sie ist ein Landmädchen, wie es viele giebt; sol-cher und noch besserer Art, kann man allerwarts se-hen." Und als man hernach zu den Einzelheitenkam, so gab es hier, gab cs da etwas auszusetzen,Manche wollten sie sogar häßlich finden. Da nunaber Niemand Renzo'n alle diese Dinge ins Ge-sicht sagte, so wurden sie ihm an und für sichnicht empfindlich, wer es empfindlich machte, werden Aerger eigentlich erst schuf, waren gewisse Leute,die ihm das Gerede steckten und zutrugen, und Renzohatte damit seine wahre Noth. Es fing an, ihmim Kopfe herumzugehen, er schüttete seinen Aergernicht bloß gegen die aus, welche ihm zutrugen, son-dern konnte ihn selbst nicht verdauen. Was gehtcs Euch denn an? Wer hat Euch denn geheißen, Er-wartungen von ihr zu hegen? Habe ich Euch miteinem Worte dazu veranlaßt? Habe ich Euch etwagesagt, daß sie schön sev ? Und wenn Ihr mich fragtet,habe ich Euch jemals etwas anderes gesagt, als daßsie ein gutes Mädchen sey? Sie ist ein Bauer-mädchen ! Habe ich Euch jemals gesagt, daß ich Eucheine Prinzessin hcrbrachte? Mißfallt sie Euch, soseht sic nicht an! Habt Ihr schöne Weiber, so sehtdie an!"

ilil «-le ichm»«T'.aE!kubiLK

ÄÄKti!

zu nMWlMbls«, Ä zrt >«ki

Wöt

IlilÄk

büllii,>Mk l